Crystal Viper – Crimen Excepta
Genre: Heavy Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 51:30
VÖ: 27. April 2012
Label: AFM Records
Heavy Metal ist immer gut. Aus Prinzip. Es gibt aber durchaus besseren und schlechteren Heavy Metal. Crystal Viper gehört glücklicherweise zu erstgenanntem. Die polnische Band bewegt sich seit 2003 mehr oder weniger im Untergrund und war mir dementsprechend bis heute auch gänzlich unbekannt. Wobei mich etwas schon vor dem ersten Ton anspricht: Crystal Viper ist female fronted – sprich wir haben es hier mit einer Frontfrau zu tun. Und wer mich kennt weiss, dass ich eine Schwäche für Metal-Frauen habe. Und Crystal Viper liefert mir gutes neues Material.
Interview mit Voices of Destiny
Auf der aktuellen Epica Tour erhielten wir die Möglichkeit uns die Band Voices of Destiny für ein Interview zu schnappen. Aufgrund der improvisierten Durchführung machten wir es uns im Biergarten des Münchner Backstage bequem und unterhielten uns über die Ziele der Band, mit welchen Problemen man als junge Formation konfrontiert wird und darüber, warum das eigene Studio einen unaussprechlichen Namen besitzt.
Das Interview wurde mit Bassist Jens, Gitarrist Christopher und Sängerin Maike durchgeführt.
The Grotesquery – The Facts And Terrifying Testament of Mason Hamilton – Tsathoggua Tales
Punkte: 5/9
Laufzeit: 48:12
VÖ: 20. April 2012
Label: Cyclone Empire
THE GROTESQUERY sind zurück. Und im Gepäck haben die Jungs aus der Anstalt ein neues Werk mit dem verdammt knackigen Namen “The Facts and Terrifying Testament of Mason Hamilton – Tasthoggua Tales”. Unter dem ganzen Label erwartet uns kein gewöhnlicher Death Metal. Viel eher handelt es sich dabei um eine Art Horror Death Metal. Während der Sound nur allzu gewöhnlich klingt, erwarten uns auf der lyrischen Seite die Eruptionen des Wahnsinns der vier Insassen von THE GROTESQUERY.
Castle – Backlands
Punkte: 7/9
Laufzeit: 35:45
VÖ: 16. Mai 2012
Label: Ván Records
Das erste Album der US-Amerikaner „In Witch Order“ soll laut Bandaussagen saftige fünf Jahre beansprucht haben. Der nun vorliegende Nachfolger erscheint dagegen wie ein Quickie mit gerade mal fünf Monaten Produktionszeit. Und dennoch wirkt der Sound von CASTLE gereift. Eine gewisse Autorität schwingt bei „Backlands“ beständig mit.
Confessor – Uncontrolled
Punkte: 4/9
Laufzeit: 62:34
VÖ: 08. Mai 2012
Label: Tribunal Records
Im Dunstkreis des Doom und Progressive Metal wandeln CONFESSOR seit nun mehr zwanzig Jahren. Nun folgt mit „Uncontrolled“ ein Album das sowohl die Wurzeln der Band in Erinnerung ruft als auch neuere Werke ausreichend würdigt. Etwas irritiert, ob hier nun tatsächlich neue Songs präsentiert werden, gibt es auf jedenfall viel aufgekochte Kost: Drei Songs aus den vergangenen Demozeiten in verschiedenen Versionen, ein paar Livenummer und noch drei Songs, die ich ehrlich gesagt nicht zuordnen konnte.
Din Brad – Dor
Punkte: keine Wertung
Laufzeit: 39:24
VÖ: 20. April 2012
Label: Prophecy Productions
Das Album “Dor” der rumänischen Band Din Brad kommt im Prinzip aus dem nichts. Keine Demos, keine EP, direkt ein Album. Nicht sehr erfolgsversprechend – wenn man den Bandhintergrund ausser acht lässt. Denn Din Brad ist ein Nebenprojekt der Mitglieder von Negură Bunget. Die legendäre Black / Atmospheric Black Metal Band ist ja nun auch schon seit 17 Jahren im Geschäft und mit Din Brad wird nun etwas neues ausprobiert. Und das Ergebnis ist äusserst interessant.
Awaken Demons – Awaken Demons
Genre: Metalcore
Punkte: 7/9
Laufzeit: 35:24
VÖ: 20. April 2012
Label: Bastardized Records
Metalcore aus Italien, wenn das nicht interessant klingt was dann? Die mir bis jetzt unbekannte Band wurde vor fünf Jahren gegründet und hat seither bereits zwei Alben veröffentlicht. Gemäss Label-Info ist “Awaken Demons” aber die eigenständigste und aussagekräftigste Platte der Dreien. Diese Aussage würde ich sofort unterzeichnen – und das obwohl ich die beiden Vorgänger überhaupt nicht kenne. Aber “Awaken Demons” hat mich von Anfang an so dermassen umgehauen, ich kann es kaum in Worte fassen. Aber ich werde es versuchen. Obwohl der Hauptaspekt eigentlich kurz und bündig genannt werden kann. Die Breakdwons haben mehr Durchschlagskraft und Wucht als alles andere was mir bis heute im Bereich Metalcore unter die Nase gekommen ist. Der Sound ist nicht unbedingt innovativ. Ich wage zu Behaupten dass man seine Stärke kennt und sich darauf verlässt. Aber das funktioniert so gut dass es eine wahre Freude ist!
Metal & Alkohol zum Zweiten
Nachdem wir euch anfangs April im Beitrag Metal & Alkohol zum Ersten ein paar Songs gezeigt haben zu denen es sich ganz hervorragend trinken lässt ist nun Teil Zwei an der Reihe. Hier gehen wir davon aus dass ihr bereits mit euren Kumpels kräftig am Feiern seid und auch schon ordentlich einen hoch habt. Und was macht man meistens wenn man viel getrunken hat? Genau, man fängt Diskussionen an aus denen man sich lieber raushalten sollte. Doch der Pegel hat, wie jeder weiss, seinen eigenen Wille und so kommen oft äusserst kuriose Gespräche zu Stande. Und mit was kann man da besonders gut auftrumpfen? Genau, mit einem – im besten Falle schlau klingenden – Zitat. Deswegen haben wir hier einige Zitate für euch die sich im Suff sehr gut anwenden lassen . Viel Spass.
The Foreshadowing – Second World
Punkte: 6/9
Laufzeit: 54:56
VÖ: 20. April 2012
Label: Cyclone Empire
Laden – und nichts. So beginnt die neue düster-melancholische Scheibe der Italiener. Ein Gewehr wird geladen und statt dem Schuss setzt die musikalische Interpretation des Doom Metal ein.
Das dritte Album “Second World” reiht sich nahtlos in ein in die Riege der vorangegangen. Selber Sound, gleiche Konzeption und nahezu identische Darbietungen. Und dennoch gehören THE FORESHADOWING mittlerweile zur Elite des – zugegebenermaßen überschaubaren – italienischen Metal.
Moonspell – Alpha Noir
Punkte: 8/9
Laufzeit: 40:43
VÖ: 27. April 2012
Label: Napalm Records
Lange Zeit spielten MOONSPELL eine Art von Metal, für welches es noch gar keine richtige Bezeichnung gab. Mittlerweile nennt man dies “Dark Metal” und bezeichnet damit alle Auswüchse, die irgendwo zwischen dem Black, Doom und Gothic Metal beheimatet sind. Mit “Alpha Noir” wagen sich die Portugiesen erneut einen Schritt nach vorne und verhelfen dem Genre zu erneuter Aufmerksamkeit.