Archiv für März 2011

Blood Ceremony – Living with the ancients

Blood Ceremony Living with the ancients coverGenre: Doom/Folk Rock

Punkte: 4/9

Laufzeit: 51:36

VÖ: 15. März 2011

Rise Above Records bürgen an sich für Qualität wenn es um doomlastige Stromgitarrenmucke geht, Bands wie Electric Wizard, Orange Goblin oder auch Grand Magus sind hier unter Vertrag, und wer ein hanfbestrichenes Brett an die Kauleiste gezimmert haben wollte, der war immer gut beraten, sich eine Platte mit dem Tittenhexen-Logo in den Einkaufswagen zu legen.

Blood Ceremony heisst nun das aktuelle Pferd im Stall. Die Kanadier existieren in dieser Konstellation bereits seit 2006, haben 2008 ihr Debut veröffentlicht und spielen eine doomgeschwängerte Mischung aus 70ies Rock, Folk und Heavy Metal wobei man sich aus einem ganzen Sammelsurium musikalischer Referenzen bedient.

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Wizard – … Of Wariwulfs And Bluotvarwes

Wizard Cover

Genre: True Metal

Punkte: 8/9

Laufzeit: 47:21

VÖ: 25. März 2011

Gestützt durch die Tatsache dass meine Ohren in letzter Zeit eher durch hochstehende Kost verwöhnt wurden (man denke an Cavalera Conspiracy, Firestorm und Amon Amarth) und dementsprechend von Schund jeglicher Art verschon blieben sind meine Erwartungen an ein neues Album momentan extrem hoch. Vor allem wenn es sich bei dem Album um die bereits neunte Veröffentlichung der deutschen True bzw. Speed Metal Veteranen Wizard handelt. Obwohl in solchen Fällen Hoffnungen nie erfüllt werden setzte ich alles auf eine Karte und starte “… of wariwulfs and bluotvarwes”.

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Fireforce – March On

FireforceMarchOn300dpiGenre: Power Metal

Punkte: 7/9

Laufzeit: 50:59

VÖ: 25. März 2011

Power Metal ist nach wie vor mit einigen Klischees behaftet. Die Belgier (sie selbst bezeichnen ihre Musik als “True Power Metal”) erfüllen mit dem Bandnamen, dem – nebenbei bemerkt sehr ansehnlichen – Artwork und der Tracklist gleich mehrere davon. Zum Glück habe ich in den letzten Jahren gelernt Musik fernab aller Klischees und Vorurteile völlig objektiv zu bewerten. Ich mache meinen Kopf völlig frei und gebe mich ganz in die Obhut des belgischen Erstlings.

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Cavalera Conspiracy – Blunt Force Trauma

Cavalera Conspiracy - Blunt Force Trauma

Genre: Metal

Punkte: 7/9

Laufzeit: 34:06

VÖ: 25. März 2011

Wenn es sowas wie ein Gütesiegel für Metal gibt – dann ist es der Name Cavalera. Seit fast 3 Jahrzehnten ist Cavalera in der Metalwelt präsent. Egal ob Sepultura, Soulfly oder auch mal etwas exotischer als Gast bei Ill Bill & Immortal Techniques – Die Brüder Igor und Max Cavalera haben der Welt gezeigt was Brasilien unter Metal versteht. Bis Heute hat es, nach meiner Meinung, niemand geschafft die Genres Thrash und Death so gekonnt unter einen Hut zu bringen. Nun habe ich hier die neue Veröffentlichung des aktuellen Projektes “Cavalera Conspiracy” und kann es kaum noch erwarten. Ist auch hier der Name Cavalera wieder ein Indiz für einen gewissenlosen Blindkauf?

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We Are The Damned – Holy Beast

We are the damned holy beast cover

Genre: Death’n'Roll

Punkte: 5/9

Laufzeit: 50:19

VÖ: 25. März 2011

We Are The Damned (kurz WATD) wurde im Jahr 2007 in Portugal gegründet. In ihrem erst 4 jährigen Bestehen hat die Band (zumindest was das Touren angeht) schon einiges erreicht. Sie waren schon als Supporter für Bands wie Napalm Death, Suffocation, Arch Enemy und Misery Index unterwegs. Ich kannte WATD bis jetzt zwar nicht, aber diese Referenzen liessen in mir doch eine gewisse Erwartungshaltung aufkommen. Ich drücke Play und erwarte brachialen, aggressiven Death’n'Roll.

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Konzertbericht Manowar in der St. Jakobshalle (Basel) am 25.03.2011

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Manowar – die selbst ernannten Könige des Metals. Leider stand die Band in letzter Zeit häufig in der Kritik, nicht zuletzt wegen dem Re-Release ihres ersten Albums “Battle Hymns”. Vorwürfe der Kommerzialisierung wurden laut. Es hiess, sie würden den Metal verkaufen. Natürlich lässt sich ein echter Fan von solchen Meldungen nicht beeindrucken (wer “Battle Hymns” kennt weiss dass ein Re-Release durchaus vertretbar ist) dennoch war deutlich sichtbar dass die Jungs von Manowar einiges an Ruf eingebüsst haben. Die St. Jakobshalle in Basel, in welcher das Konzert stattfand, war bei weitem nicht ausverkauft. Schade eigentlich. Nun aber genug davon, in erster Linie war ich ja da um Manowar zu sehen bzw. zu hören.

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Disctopia präsentiert: Viagra Killed The Mojo Star

Bandfoto VKTMSSonntag Abend, die letzten Nachwirkungen des Wochenendes sind langsam aber sicher ausgestanden. Der Metalhead besinnt sich seiner Vergänglichkeit und stellt sich mental schon einmal auf die Woche vor – viel Arbeit, wenig Spaß. Aber das muss nicht sein!

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Amon Amarth – Surtur Rising

amon-amarth-surtur-rising cover

Genre: Melodic Death Metal

Punkte: 8/9

Laufzeit: 48:44

VÖ: 25. März 2011

Auf irgend eine – den meisten Metalheads in meinem Umfeld unerklärliche – Art und Weise habe ich es bis heute geschafft mich nicht mit der Band Amon Amarth auseinanderzusetzen. Das liegt nicht an ihrer Musik oder an ihrer Art. Ganz im Gegenteil. Alles was mir von meinen Freunden von ihnen zugetragen wurde empfand ich eigentlich als ganz angenehm. Trotzdem bin ich den Nordmännern nie Nachgegangen. Wie sich heute zeigt war das ein grosser Fehler.

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Konzertbericht Unleashed im Backstage (München) am 18.03.2011

UnleashedAm 18.03.11 schaute im Rahmen der Paganfest Tour 2011 niemand geringerer als die  Death-Metal-Ikone Unleashed im Backstage vorbei. Da ich nicht wirklich auf Pagan- oder gar Folkmetal abfahre, wird sich mein Bericht auch primär um die Mannen aus Schweden drehen.

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Funeral For A Friend – Welcome Home Armageddon

Funeral_For_A_Friend_-_Welcome_Home_Armageddon_artwork 180x180Genre: Post-Hard-core / Alternative Rock

Punkte: 6/9

Laufzeit: 40:36

VÖ: 11. März 2011

Mit Welcome Home Armageddon meldet sich eine feste Grösse der britischen Hard-core-Szene nach einigen Besetzungswechseln zurück. Wie auch schon in der Punk-Szene üblich, die dem Hard-core zugrunde liegt, will das Album schon rein optisch polarisieren. Mit dem abgebildeten nuklearen Desaster, hat das CD-Cover durch die Geschehnisse in Japan unverhofft an Brisanz dazugewonnen.   “On ‘Welcome Home Armageddon’ we truly stretched ourselves creatively”, war im Vorfeld von Sänger Matthey Davies-Kreye zu hören. Dabei ist es gerade er, der sich stimmlich leider immer in der gleichen Oktave befindet und damit bereits nach 2-3 Songs sehr monoton daherkommt.

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