Archiv für Juni 2011
The Konsortium – s/t
Punkte: 5/9
Laufzeit: 36:42
VÖ: 24. Juni 2011
Label: Agonia Records
Reviews zu schreiben bedeutet im Idealfall, unvoreingenommen an das zu bewertende Objekt heranzugehen. Gerade bei “alten Bekannten” gelingt das nicht immer, und man fängt an, Vergleiche anzustellen und ein Werk in den Kontext seiner Vorgänger einzuordnen. Bei “The Konsortium” besteht diese Gefahr indes nicht, ist das selbstbetitelte 2011er Release doch abermals ein Debut-Album und der direkte Nachfolger des ersten und einzigen Demo-Tapes aus dem Jahr 2008.
Riverge – Rebirth Of Skull
Genre: Thrash Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 33:26
VÖ: 06. Mai 2011
Label: MDD Records
Die Bandhistory der japanischen Thrasher Riverge liest sich ziemlich kurios. Die Band wurde 1985 gegründet, tourte, nahm einige Tapes und 7” auf und löste sich drei Jahre später bereits wieder auf. Man wollte sich eine kreative Pause gönnen. Heute, nach 23 Jahren, scheint veröffentlichen die Japaner ihr erstes (!) Album, “The Rebirth Of Skull”. Das lange Warte hat sich gelohnt.
The Black Dahlia Murder – Ritual
Punkte: 8/9
Laufzeit: 45:30 Min
VÖ: 20. Juni 2011
Label: Metal Blade
Nach dem großen Erfolg ihres DEFLORATE Albums 2009 kam sowohl bei Fans als auch bei Kritikern die Frage auf, wie die Band jetzt wohl weiter verfahren würde. Stetes Wiederholen des erfolgreichen Konzepts aus Melodie und Blast-Wahnsinn? Vereinfachung der Songs um noch mehr Hörer anzusprechen? Oder etwas ganz neues, anderes?
Zur Beruhigung vorweg: TBDM machen keinen auf Morbid Angel. Auch auf RITUAL gibt es vordergründig das bewährte Rezept, doch Stagnation kann man den Fünf Herren aus Detroit, Michigan, auch nicht vorwerfen.
Stream of Passion – Darker Days
Genre: Symphonic Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 53:42
VÖ: 24. Juni 2011
Label: Napalm Records
Es steht wieder neues Material von der Truppe Stream of Passion in den Regalen. Mit “Darker Days” veröffentlichen die Niederländer ihr drittes Studioalbum und wollen damit endgültig im Visier der Masse erscheinen. Zwar waren auch die beiden Vorgängeralben schon sehr solide produziert und konnten durchaus überzeugen, so fehlte doch immer das entscheidende Merkmal um sich von anderen Bands abzugrenzen.
Boris – Heavy Rocks
Punkte: 7/9
Laufzeit: 52:08
VÖ: 27. Mai 2011
Label: Sargent House Records
Das am selben Tag erschienene Boris-Album “Attention Please” wurde ja erst vor Kurzem mit einer Rezension bedacht. Nun wird es höchste Zeit, auch “Heavy Rocks” genauer unter die Lupe zu nehmen und ein paar Worte über den zweiten der ungleichen Zwillinge zu verlieren die am 27. Mai das Licht der Öffentlichkeit erblickten.
Wer den Backkatalog der Band ein wenig genauer kennt wird zunächst vermuten, ein Re-Release des gleichnamigen 2002er Albums in den Händen zu halten. Die Verwirrung ist verständlich, schließlich ist die Scheibe in den meisten Fällen schlicht als “Heavy Rocks” gelistet, der Zusatz “2011″ trägt dabei nicht unbedingt zur Klärung bei, tragen doch viele Wiederveröffentlichungen das Erscheinungsjahr im Titel, auch wenn es maximal ein neuer Mix / ein Remastering ist das die Platte von der ursprünglichen Version abhebt.
Before I Fall – I Won’t Come Home Tonight
Punkte: 6/9
Laufzeit: 16:19
VÖ: 18. April 2011
Label: Eigenproduktion
Die Düsseldorfer Band Before I Fall haben vor kurzem ihre erste EP veröffentlicht. Mit “I Won’t Come Home Tonight” liefern die Jungs eine ausgesprochen abwechslungsreiche Scheibe ab, die trotz der geringen Anzahl an Songs – fünf im Gesamten – doch einiges an Potenzial offenbart. Der Stil der Band lässt sich hingegen nicht so einfach definieren. Die Band hat für sich selbst den Begriff “Melodic Hard-Coretronic” gewählt – was sich auch immer dahinter verbergen mag.
The Last Hangmen – Servants Of Justice
Punkte: 6/9
Laufzeit: 41:01
VÖ: 01. Juli 2011
Label: Eigenproduktion
Es ist nicht leicht, in völliger Eigenverantwortung ein gutes Album an die Liebhaber guter Musik zu bringen. The Last Hangmen aus Dresden, Sachsen, versuchen es jedoch dennoch und veröffentlichen am 01. Juli ihr erstes Album. Dank dem Internet fällt wenigstens die Promotion etwas leichter und so kann nun auch Disctopia ein Review zu “Servants Of Justice” bieten. Zumindest das Artwork weiß schon im Vorfeld zu begeistern.
Cineast: Underworld
Unter dem Namen “Cineast” werden wir euch jeden 23ten des Monats ältere Filme vorstellen, welche sich in das Gedächtnis der Redaktion eingebrannt haben, dabei immer wieder einen Weg in die Player finden und deshalb aus unserer Sicht eine Erwähnung verdienen.
Underworld von Len Wiseman
Genre: Fantasy / Horror
Punkte: Keine Bewertung
IMdB Bewertung: 6,8 von 10
VÖ: 29. Januar 2004
Es geht doch nichts über Vampirfilme, die sich nicht dem bunten Treiber Jugendlicher Verirrter beugen. Vampirfilme, die eine Geschichte zu erzählen haben, die sich im Schatten abspielen und in welcher kein Platz für Gnade ist. Underworld ist ein solcher Film, der es schafft, in einer ästhetischer Dunkelheit zu existieren und eine Tiefe Verbundenheit mit der Nacht beim Betrachter auszulösen.
Underworld war ein kleiner Überraschungshit im Jahr 2004. Waren Vampirfilme damals noch etwas weniger gefragt und der große Hype um die Blutsauger setzte etwas später ein. Vielleicht ist auch dies der Grund, warum dieser Film im Vergleich zu den anderen Produktionen so hervorstechen zu mag.
Festivalbericht: Wave Gotik Treffen in Leipzig 2011 #3
Dies ist der dritte Teil des WGT 2011 Festivalberichts – die anderen Teile findest du am Endes des Artikels.
Knapp eine Woche ist es nun her, das eines der bedeutendsten Festivals innerhalb der schwarzen Szene vorüber ist. Das Wave Gotik Treffen (kurz WGT) in Leipzig zieht über Pfingsten seit nun mehr als 20 Jahren Tausende von Besuchern an. Dieses Jahr fand nun schließlich die Jubiläums Ausgabe anlässlich des 20. WGT statt. Dies beinhaltete einen zusätzlichen Festivaltag am Donnerstag, welcher komplett den Wurzeln des Treffens gewidmet wurde.
Lest hier nun den dritten Teilen unseres Festivalberichts des diesjährigen Wave Gotik Treffens.
Festivalbericht: Wave Gotik Treffen in Leipzig 2011 #2
Dies ist der zweite Teil des WGT 2011 Festivalberichts – die anderen Teile findest du am Endes des Artikels.
Knapp eine Woche ist es nun her, das eines der bedeutendsten Festivals innerhalb der schwarzen Szene vorüber ist. Das Wave Gotik Treffen (kurz WGT) in Leipzig zieht über Pfingsten seit nun mehr als 20 Jahren Tausende von Besuchern an. Dieses Jahr fand nun schließlich die Jubiläums Ausgabe anlässlich des 20. WGT statt. Dies beinhaltete einen zusätzlichen Festivaltag am Donnerstag, welcher komplett den Wurzeln des Treffens gewidmet wurde.
Lest hier nun den zweiten Teilen unseres Festivalberichts des diesjährigen Wave Gotik Treffens.


