Archiv für August 2011
Auf Wiedersehen, Mountains Of Death
Vom 18. bis zum 20. August 2011 fand im schweizerischen Muotathal zum 12. und leider letzten Mal das Mountains of Death Festival statt. Das Team von Disctopia war selbstverständlich bei diesem historischen Ereignis dabei um euch darüber informieren zu können wie das finale MOD war – allerdings ist alleine der Gedanke, über dieses Festival im normalen Stil zu Berichten, völlig verwerflich. Wer also jetzt eine Bandkritik nach der anderen erwartet sollte nicht unbedingt weiterlesen. Denn ich starte jetzt meine Lobeshymne auf ein großartiges Festival, welches sich mit einem grandioses Furioso von dieser unserer Welt verabschiedet hat.
Unexpect – Fables of the Sleepless Empire
Genre: Avant-Garde / Progressive Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 55:47
VÖ: 30. Mai 2011
Label: Eigenproduktion
„Unsolved ideas of a distorted guest“ besitzt ein atmosphärisches Intro mit elektronischen Elementen aber auch Harmonium Spielereien, nach knapp zwei Minuten setzt dann die Metalgitarre ein. Gleich im ersten Lied werden die Gehörgänge völlig durcheinander gewirbelt. Slap Bass, Thrash Riffs, Violine und Zirkusmelodien sorgen für ordentlich Verwirrung. Aber irgendwie erscheint das alles nicht ganz unstimmig, der abgedrehte Einschlag gefällt.
Konzertbericht: Tito Larriva und Tarantula
Wer kennt sie nicht? Filme wie From Dusk Till Dawn und Desperados, durch deren Soundtracks sich die Band, insbesondere mit dem Lied “After Dark”, ihren Namen machte. Doch auch darüber hinaus wissen diese US-Amerikaner mit ihrem Mexikanischen Flair zu überzeugen. Am 26.08.2011 verschlug es Tito und Tarantula für ein Konzert nach Duisburg ins Pulp.
Doch kommen wir zuerst zur Negativen Seite: 20€ Eintritt sind dem ein oder anderen Gast eventuell ein bisschen viel, was insbesondere für jene gelten mag, denen die Band nur durch ihren Auftritt in From Dusk Till Dawn bekannt ist.
Rêx Mündi – IHVH
Punkte: 6/9
Laufzeit: 49:51
VÖ: 16. September 2011
Label: Debemur Morti Productions
Denkt man an Frankreich, dann findet man auch auf Anhieb sicher eine ganze Menge Assoziationen. Ob Metal bzw. gar Black Metal auch dazugehört? Eher nicht. Aber vielleicht ändert sich das in Zukunft? Zum Beispiel nach dem Hören der vorliegenden Platte?
Wer Latein nicht konsequent geschwänzt hat, dem dürfte die Übersetzung des Bandnamens nicht all zu schwer fallen. Der “König der Welt” gibt sich die Ehre, eine Band die erstmal im Jahr 2005 mit einer Demoaufnahme in Erscheinung trat, welche den selben Namen trägt wie das im September 2011 erscheinende Debut. So rätselhaft wie der Titel “IHVH”, so geheimnisumwoben präsentieren sich auch die Pseudonyme der Musiker: Metatron – Commander Of The Legions And Proclamations Of Faith, Seraphiel – Unearthly Presentations, Nathanael – Minister To The Lost, Chamiel – Uncoverer Of Secrets And Shadows
Festivalbericht: Summer Breeze 2011 #2
Dies ist der zweite Teil des Summer Breeze Open Air 2011 Festivalberichts – die anderen Teile findest du am Ende des Artikels.
Links zu allen Bildern sind am Ende des Artikels.
Am letzten Wochenende fand das größte Metalfestival im konservativen Bayern statt – in der mittlerweile 14ten Ausgabe.
Das Disctopia Team war natürlich live vor Ort um wieder mal eine Woche in purer Existenz zu verbringen: Musik, Alkohol und absolute Freiheit bezüglich aller Verpflichtungen. Mit knapp 30.000 Besuchern war das Event schon Monate vorher restlos ausverkauft, entsprechend gestaltete sich auch die Dichte auf dem Campingplatz.
Festivalbericht: Summer Breeze 2011 #1
Dies ist der erste Teil des Summer Breeze Open Air 2011 Festivalberichts – die anderen Teile findest du am Ende des Artikels.
Links zu allen Bildern sind am Ende des Artikels.
Am letzten Wochenende fand das größte Metalfestival im konservativen Bayern statt – in der mittlerweile 14ten Ausgabe.
Das Disctopia Team war natürlich live vor Ort um wieder mal eine Woche in purer Existenz zu verbringen: Musik, Alkohol und absolute Freiheit bezüglich aller Verpflichtungen. Mit knapp 30.000 Besuchern war das Event schon Monate vorher restlos ausverkauft, entsprechend gestaltete sich auch die Dichte auf dem Campingplatz.
Powerwolf – Blood Of The Saints
Genre: Power Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 41:46
VÖ: 1. August 2011
Label: Metal Blade
Powerwolf – feiner Power Metal aus dem Saarland. Seit ihrer Gründung im Jahre 2003 wurden bereits drei Alben veröffentlicht, welche alle drei sehr solide Kritiken erhalten haben. Die Deutschen verstehen es ganz hervorragend den Power Metal auf seine ursprünglichen Elemente runterzubrechen und ohne grosse Schnörkeleien kraftvollen Metal zu erschaffen. Unter diesen Umständen ist die Vorfreude auf das neue Album “Blood Of The Sains” sehr gross. Und die Fans werden nicht enttäuscht.
Communic – The Bottom Deep
Genre: Power Metal
Punkte: 4/9
Laufzeit: 55:11
VÖ: 22. Juli 2011
Label: Nuclear Blast
Nachdem die Norwegischen Progressive Power Metaller von Communic mit ihrem letzten Album “Payment of Existence” ein solides Stück pure Kraft abgeliefert haben ist die Erwartungshaltung an das neue Album “The Bottom Deep” entsprechend hoch. Grosse Zweifel sind nicht vorhanden, hat doch bis jetzt jede der insgesamt drei Veröffentlichungen (vier mit der Demo) ordentlich reingehauen. Man darf also gespannt sein.
Cineast: From Dusk Till Dawn
Unter dem Namen “Cineast” werden wir euch jeden 23ten des Monats ältere Filme vorstellen, welche sich in das Gedächtnis der Redaktion eingebrannt haben, dabei immer wieder einen Weg in die Player finden und deshalb aus unserer Sicht eine Erwähnung verdienen.
From Dusk Till Dawn von Robert Rodriguez
Genre: Splatter/Komödie/Action
Punkte: Keine Bewertung
IMdB Bewertung: 7,1 von 10
VÖ: 1996
From Dusk Till Dawn – dieser Name dürfte bei jedem ernsthaften Film-Fan die Glocken klingeln lassen. Aufgrund dieser Tatsache könnte man sich diesen Cineast eigentlich sparen. Allerdings gibt es, zugegeben das ist sehr erschreckend, immer noch Leute welchen diesen legendären Film noch nicht gesehen haben. Um diese bis heute verlorenen Seelen aufzuklären folgt nun eine kurze Erläuterung zu Robert Rodriguez’ Meisterwerk.
Icon In Me – Head Break Solution
Genre: Modern Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 47:12
VÖ: 22. Juli 2011
Label: MDD Records
Die selbsternannte Modern Metal Band Icon In Me existiert zwar schon seit 2007 und hat zwei Jahre später mit “Human Museum” ihr Debüt gefeiert, trotzdem hatten sie lange damit zu kämpfen den Ruf eines einfachen Projektes loszuwerden und als “echte” Band anerkannt zu werden. Das haben sie nach Touren mit Machine Head und Lamb of God nun aber geschafft und können sich auf ihrem neuen Album “Head Break Solution” völlig auf die Musik konzentrieren.
