Archiv für November 2011

Do Or Die – The Downfall Of Human Race

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Genre: Hardcore / Thrash Metal

Punkte: 6/9

Laufzeit: 52:43

VÖ: 11. November 2011

Label: Demons Run Amok

Wenn man ein Album zur Rezession bekommt welches man nicht klar einordnen kann da man die Band nicht kennt hat man nicht viele Anhaltspunkte. Bandname, Albumname, Genre, und eine meist nicht mal ansatzweise objektive Beschreibung des Labels. Man tappt also in der Regel im Dunkeln. So ging es mir bei Do Or Die. Einziges Indiz: Thrash Metal. Obwohl die Herren mit “The Downfall Of The Human Race” bereits ihr sechstes Album veröffentlichen ist mir die belgische Formation nicht bekannt. Lassen wir uns also überraschen.

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Konzertbericht: 15 Jahre AFM Records in der Markthalle (Hamburg) vom 26.11.2011

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Am letzten Samstag hatte das Label AFM Records aus Hamburg einen guten Grund zu feiern – schliesslich hält man sich seit nicht weniger als 15 Jahren wacker im harten Heavy Metal Geschäft. Es war von Anfang an klar dass hier eine einfache Feier mit Kaffee und kuchen nicht in Frage kommt. Also hat man sich nicht lumpen lassen und in der Markthalle ein Festival organisiert. In der Martkhalle wurde auf zwei Bühnen ein Line-Up der Extraklasse aufgestellt. Neu gesignte wie auch alte Veteranen des Labels gaben sich die Klinke in die Hand und haben sich vorgenommen Hamburg an diesem Abend so richtig brennen zu lassen. Und das ist ihnen definitiv gelungen.

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Kambrium – Shadowpath

Kambrium_ShadowPath_CoverGenre: Epic Death Metal

Punkte: 5/9

Laufzeit: 50:25

VÖ: 25. November 2011

Label: Massacre Records

Es gibt ein paar Worte die im zusammenhangt mit Metal schwierig sind. Eines davon ist „Episch“. Bands welche sich bzw. ihren Spielstil mit diesem kleinen aber vielbedeutenden Wörtchen schmücken wecken im Hörer bereits eine klare Erwartungshaltung obwohl der unter umständen die Band überhaupt nicht kennt. Egal ob Epic Death, Epic Black oder einfach nur Epic Metal – Die Erwartungen sind gross. Jüngstes Beispiel: Die deutsche Newcomerband KAMBRIUM. Mit „Shadowpath“ stellen die Herren uns ihr Debutalbum vor. Stil: Epic Death Metal. Alles klar. Ich würde mich – bescheiden wie ich bin – als Death Metaller bezeichnen und dementsprechend behaupten dass ich mich mit der Materie ziemlich gut auskenne. Ich erwarte nun also epischen Sound der mir sämtliche Haare vom Kopf fegt.

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Erste Bandbestätigungen für das Eisenwahn Festival 2012

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Das alljährliche Eisenwahn Festival im bayerischen Obersinn gab nun die ersten Bands für die nächste Ausgabe im Jahr 2012 bekannt.

Mit dabei sein werden unter anderem WITHIN DEPARTURE, welche den Voting Contest gewannen. Dabei hatten kleinere und noch unbekanntere Bands die Möglichkeit einen Slot im LineUp des Eisenwahn zu gewinnen. Dabei konnten sich WITHIN DEPARTURE knapp vor LIMIT OF TOLERANCE und CEREAL MAN durchsetzen, welche leider nicht teilnehmen werden.

Weiterhin sind noch die Grindcorer INFERIA aus Finnland am Start – welche als älteste Grindcore Band Finnlands angepriesen werden. Auch aus dem Norden und ebenfalls fest eingeplant sind DEMONICAL aus Schweden.

Auch der Black Metal wird das Eisenwahn erobern und zwar in Form von DER WEG EINER FREIHEIT, welche dieses Jahr für einige Furore bereits gesorgt haben. Unter anderem am Summer Breeze Open Air.

Lord Volture – Never Cry Wolf

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Genre: Heavy Metal

Punkte: 6/9

Laufzeit: 1:07:40

VÖ: 11. November 2011

Label: Rock’n’Growl

Eine junge Band die in der heutigen Zeit im Bereich des Heavy Metals versucht Fuss zu fassen hat es sehr schwer. Das Genre wird von dermassen vielen – soweit guten – Bands überflutet, dass es für Newcomer extrem schwierig ist die Masse auf sich aufmerksam zu machen. Im Falle der holländischen Band Lord Volture handelt es sich zwar nicht um blutige Anfänger, da man mit “Never Cry Wolf” bereits das zweite Album veröffentlicht, allerdings konnte man sich seit der Gründung im Jahr 2010 den Arsch noch nicht wirklich mit Erfahrung füllen.

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Konzertbericht Within Temptation im Zenith (München) am 25.11.2011

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Nach Jahren der Abstinenz und einem abgesagtem Konzert im vergangenen Jahr besuchten Within Temptation endlich mal wieder die bayerische Landeshauptstadt München.

Der Einlass war bereits um 19 Uhr, obwohl laut Ticket das Konzert erst um 20:30 Uhr beginnen sollte. Letztlich begann die eigentliche Show der Band um beinahe Punkt 21 Uhr.

Das Münchner Zenith war dabei ausnahmslos ausverkauft und wurde bereits zuvor in die größere Halle verlegt. Hierbei wurde das Potenzial und Faninteresse scheinbar massiv unterschätzt. Alle diejenigen, die eines der begehrten Tickets ergatterten, konnte dies natürlich egal sein. Dennoch ist es schade, wenn eine Band aus organisatorischen Gründen limitiert wird.

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Spotlight: Ära Krâ

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Was verbirgt sich hinter dem kryptischen Namen Ära Krâ? Schwierige Frage, ohne Zweifel. Dabei handelt es sich bei Ära Krâ um eine musikalische Formation aus Deutschland, welche die Vorteile des Internet austestet und dabei auf eine vollständige Eigenvermarktung setzt.

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Isole – Born From Shadows

Isole

Genre: Doom Metal

Punkte: 7/9

Laufzeit: 55:29

VÖ: 28. Oktober 2011

Label: Napalm Records

Damals noch als Forlorn bekannt, wurde die Band 1990 gegründet. In dieser Zeit entstanden einige Demos wie auch die 94er ‘Waves of Sorrow’, die heute noch einigen Doomern bekannt sein dürfte. Danach hörte man, aufgrund von Line-Up Problemen, lange nichts mehr von der Band. In 2003 gab es dann die Wiedervereinigung unter neuem Namen: Isole. “Born from Shadows” ist nun das fünfte Album das seitdem entstand.

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The Devil’s Blood – The Thousandfold Epicentre

The Devil's Blood CoverGenre: Psychodelic Hard Rock

Punkte: 5/9

Laufzeit: 73:56

VÖ: 08. November 2011

Label: Van Records

Des Teufels Blut selbst, versprechen uns die Holländer von The Devil’s Blood. Die aus Sängerin und Gitarristen bestehende Formation hat sich auf auf ihrem neuesten Werk “The Thousandfold Epicentre” wieder dem Okkultismus hingewendet. Das sich diese lyrische Schwerkost durchaus mit psychodelischen Hard Rock versteht, haben die Vorgänger Album bereits bewiesen. Auch wenn die lyrische Komponente eine für sich bleibt. Was bleibt ist die Frage, inwieweit das Konzept nachhaltig angewendet werden kann.

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Nocte Obducta – Verderbnis (Der Schnitter kratzt an jeder Tür)

Nocte Obducta - Verderbnis (Der Schnitter kratzt an jeder Tür)Genre: Dark Metal

Punkte: 6/9

Laufzeit: 40:39

VÖ: 11. November 2011

Label: MDD Records

Ach nee … Nocte Obducta?! War es nicht “Sequenzen einer Wanderung” das anno 2008 das Ende dieser Formation darstellen sollte? Die gereift-progressiven Klänge eben jener Scheibe, dieser verträumte Strom ausufernder Melancholie der Erwachsenwerden und Abschied zugleich war  sollte doch angeblich den Abschied bedeuten? Ich hatte mich jedenfalls bereits damit abgefunden dass der Geist dieser einzigartigen Band fortan in ihren Nachfolgeprojekten “Dinner auf Uranos” und “Agrypnie” weiterleben sollte. Und nun sind sie wieder da, waren nie wirklich weg wie es scheint, und es fühlt sich gut an, auch für die Band selbst wenn man dem Statement auf ihrer Netzseite glauben darf. Lebendig und von unheilvollem Leben erfüllt ist “Verderbnis” das Resultat einer von zahlreichen Unterbrechungen geprägten und zunächst eher zögerlichen Zusammenarbeit einiger der alten Kampfgefährten die sich lt. eigener Aussage mit der Zeit immer besser anfühlte. Ein “Freischwimmen”, ein Neuanfang.

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