Kommentare
Female Aggression
Weihnachten – das Fest der Liebe. Ekelhaft. Wie feiert ein echter Metalhead dieses bedenkliche Fest? Richtig, mit viel Bier und lauter Musik. Und zwar nicht mit einem Engelschor, sondern mit Heavy fucking Metal! Somit sind die Grundbedingungen klar. Wer dies dann noch mit seiner Liebsten oder seinem Liebsten tun kann ist natürlich besonders froh. Da sich die Metalcomunity – wenn man den vorherrschenden Klischees Glauben schenken darf – aber in zwei Gruppen teilt ist dies nicht selbstverständlich. Wir haben nämlich einerseits die introvertierten Brillenträger und andererseits die extrovertierten Teddybären mit Bierwampe. Für beide ist es nicht ganz einfach ein entsprechendes weibliches Gegenstück zu finden (oder wenn Sie, Leser, weiblich sind, natürlich umgekehrt). Deshalb hier ein paar Alternativen um trotzdem etwas Weiblichkeit in die Festtage zu bekommen.
Re-Releases: Fluch oder Segen?
Wenn man sich in letzter Zeit die Musikszene etwas genauer angeschaut hat – was das Kommerzielle angeht – sind zwei Sachen aufgefallen. Zum einen kommen die guten alten Vinyl-Platten wieder “in Mode”. Dies ist eine Entwicklung welche nicht genug gefeiert werden kann. Eine richtig schöne, am besten noch farbige, 180g Platte mit grandiosem Artwork und Lyric-Sheet stellt jede schäbige CD in den Schatten. Ganz zu schweigen vom Klang. Metal dröhnt aus alten Pioneer-Boxen einfach um einiges geiler als digital abgelesen von einem Silberling. Darum geht es jetzt hier aber gar nicht. Denn mit dem Vinyl kommt auch ein zweiter Trend auf. Die Re-Releases. Nicht dass es die vorher nicht gegeben hätte, aber in letzter Zeit häufen sich die Wiederauflagen. Und hier spaltet sich die Metal-Gemeinde in zwei Lager.
Mythologien im Metal – Die Griechen (Teil 1)
Zehn Langhaarige stehen Codex-getreu mit einem Becher, aus dem ob der spannenden Diskussion immer wieder etwas Bier schwappt, in einem Kreis und gestikulieren lauthals über das einzig Wahre: Metal. Da meldet sich so einer im schwarzen „Arch Enemy“ T-Shirt zu Wort: „Nemesis! Was für’n geiler Song! Die nordischen Götter sind einfach die geilsten!“. Schweigen. Was nun? Eine Lösung wäre: „Halt doch die Schnauze! Nemesis war gar keiner aus’m Norden!“. Aber auf die Frage hin, woher wir denn das wissen wollen, können wir nur noch ein bedrücktes Schulterzucken entgegnen und müssen uns der triumphierenden Visage unseres Gegenübers stellen. Die einzig richtige Antwort wäre aber: „Von Disctopia!“ (Dieser Aufruf kann, je nach Gemütsregung, mit „du Penner!“ ergänzt werden). Damit die Dummen nicht die Oberhand gewinnen und um solche Fettnäpfchen künftig in hohem Bogen zu umgehen, gibt es jetzt diesen einmaligen Guide zu den gängigsten im Metal benutzten Mythologien, ihrer Entstehung, Gottheiten und Bedeutungen.
Festivalmarathon – Impressionen einer Wahnsinnstour
Vor genau einem Monat unternahm das Disctopia-Team den ultimativen Selbstversuch. Ein Experiment, das in dieser Form sicherlich noch nicht viele durchgeführt haben dürften. Waghalsig und jegliche Gefahren ignorierend gaben wir uns der Idee hin, zwei Festivals ohne Pause nacheinander zu besuchen. Als wäre dies nicht schon Herausforderung genug und wohlwissend das dies uns alle Kräfte rauben würde, entschied man sich auch noch für die Deutsche Bahn als favorisiertes Reisemittel.
Neotopia’s Top 5 Metal Songs
Geprägt durch die Anfangszeiten des Nu Metal und einer schleichenden Weiterentwicklung Richtung Melodic Death Metal ist auch Jahre später noch meine Faszination für die Symbiose von Harmonie und Disharmonie noch immer existent. Mehr als 200 Künstler und Bands haben mein musikalisches Interesse mit mehreren Tausend Songs geprägt und mir Facetten des Metal offenbart, welche ich in diesen Formen nicht mal erahnen konnte. Entsprechend schwer fällt es, diese Masse auf die goldenen fünf herunter zu brechen – verdient hätten es im Zweifel deutlich mehr.
10 gelungene Coversongs im Metalgewand

Beim gelegentlichen Anhören von Songs, die gecovert wurden, stellt sich mir jedes Mal die Frage, ob solche Werke eine Daseins Berechtigung besitzen oder ob es nicht eher geschmacklos gegenüber dem Urheber der Texte und Melodien ist, seine/ihre Songs – nüchtern bewertet – zu kopieren.
Gerade in anderen Musikgenres ist es sogar sehr üblich das erfolgreiche Konzepte und ganze Songs ohne jeden Skrupel so oft neu aufgesetzt werden, bis die Nummern komplett ausgelutscht sind. Aber wir wären selbstverfreilich nicht im Metal, wenn wir nicht unsere eigenen Ansichten dazu hätten.
Antwort zum ausgegrabenen "Seitenhieb" des Metal Hammer Magazins
Kommentar zur Behauptung des Metal Hammer Magazins im Bezug auf die Einstellung der Guitar Hero Spieleserie.
Im konkreten geht es um folgenden Text: www.metal-hammer.de
Meines Erachtens ist diese übertriebene Angst gegenüber Spielen wie Guitar Hero und Konsorten lächerlich.