Spotlight
Spotlight – My Inner Wealth
2012 scheint das Jahr des echt guten Hard Rock zu werden. Nach FOX und Devil’s Train werden uns auch die Jungs von My Inner Wealth mit einem neuen Album beglücken. Die sympathischen Herren aus Österreich haben mit “Tears Fall Down” bereits 2010 ihr Debüt gegeben, jedoch hat das unserer Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Grund genug – in Voraussicht auf das neue Material – ein Spotlight zu verfassen. Und wer könnte eine Band besser vorstellen als – ganz genau, die Band selbst.
Spotlight: Betonengel
Lass mich dieses Spotlight mit einer ungesunden Portion Eigenlob beginnen. Trotz meines doch noch sehr jungen Alters kenne ich einen Haufen verschiedener Bands. Einen richtig grossen Haufen. Man ist fast verleitet zu sagen "einen ganzen Arsch voll" Bands. Und einen beachtlichen Teil davon habe ich schon mindestens ein mal live gesehen. Auf was will ich mit dieser Aussage raus? Auf die Tatsache dass mich an einem Konzert so schnell nichts aus den Socken haut. Ich liebe Konzerte und Festivals über alles, aber ich habe einfach schon zu viel gesehen um leicht beeindruckt zu sein. Am vorletzten Wochenende ist das wieder geschehen. Ich stand mit aufgeklapptem Mund vor der Bühne und war von Freude erfüllt. Wer mich kennt kann sich in etwa vorstellen was das zu Bedeuten hat. Grund dafür war der Auftritt der aus Hildesheim stammenden Band Betonengel am Heathen Rock Festival 2012.
Spotlight: Emblema – Keep out from me
Es wird wieder einmal Zeit für einen Blick über den Tellerrand, weg von bekannten Gefilden, auf einen Abstecher abseits der großen Labels und Hochglanzkataloge der Rock- und Metal-Szene. Viel zu viele talentierte Bands schaffen es nie, über den Status der Lokalmatadoren hinaus zu kommen, eine überregionale Bekanntheit bleibt ihnen - trotz allen Könnens – oft verwehrt.
Emblema sind im schönen Nachbarland Italien zuhause, gar nicht so weit von Rimini, und existieren seit 2007. Dieses Spotlight vereint die Vorstellung der Band und ihres 2011 erschienenen, jüngsten Albums “Keep out from me”, das definitiv auch außerhalb des Stiefels Gehör finden sollte.
Spotlight: Cecile
Cecile? Wer? Unter dem Namen der guten alten (und natürlich zeitlebens ungevögelten) römischen Märtyrerin wagen sich fünf Jungs aus der Gegend von Paderborn in die tiefen Täler der arg strapazierten Post-Hardcore Landschaft. Und sehen dabei verdammt gut aus. Höchste Zeit, dieser Band ein Spotlight zu widmen und der Heiligen Cäcilia mal genauer auf den Zahn zu fühlen.
Spotlight: Лешак
Лешак, oder in europäischen Lettern Leshak, ist eine Folk Metal Band aus der russischen Hauptstadt – Moskau. Klingt ja auf Anhieb nicht so spannend, auch wenn böse Zungen behaupten der Russe könne nur Black und Death Metal (was übrigens nicht stimmt). Bei Leshak handelt es sich aber – welch Überraschung – nicht um eine herkömmliche Folk Metal Band. Man fühlt sich neben der slawischen Kultur nämlich auch noch zum Death Metal hingezogen. Oha, habe ich eben das Klitsche erfüllt welches ich weiter oben als unwahr dargestellt habe? Ach, egal. Fest steht dass Leshak Folk Metal mit erheblichen Death Metal Einflüssen zu Tage bringt – und das so dermassen gut und bockig dass sie ein Spotlight verdienen.
Spotlight: Surface
Spotlight: Quintessence Of Versatility
Das Genre Deathcore ist ja ein wenig umstritten. Im Prinzip wäre die Mischung aus brutalem Death Metal und Hardcore eine wunderbare Sache – aber der Markt wurde in den letzten Jahren einfach mit zu viel Müll überflutet. Erschrecken viele Bands haben das Gefühl sie würden Deathcore spielen wenn sie liebloses Saitengewichse mit monotonem Aggro-Drumming unterlegen, hier und da ein Breakdown einbauen und dazu noch unverständlich inhaltslose Lyrics grunzen. Liebe Freunde, so einfach ist es nicht.
Spotlight: Ära Krâ
Was verbirgt sich hinter dem kryptischen Namen Ära Krâ? Schwierige Frage, ohne Zweifel. Dabei handelt es sich bei Ära Krâ um eine musikalische Formation aus Deutschland, welche die Vorteile des Internet austestet und dabei auf eine vollständige Eigenvermarktung setzt.
Spotlight: Absent/Minded
8. Oktober 2011 – ein wunderbarer Tag. Viel zu lange vergangen. Die Erinnerungen verschwinden hinter dem Vorhang des Vergessens. Doch eines scheint haften zu bleiben. Auf dem diesjährigen Way of Darkness durfte ich eine sympathische Band für mich entdecken und auch knapp einen Monat später ist noch nichts von der Begeisterung verloren gegangen.
Die Rede ist von Absent/Minded, eine junge Truppe aus Bamberg (Bayern), die sich einer sehr interessanten Mischung aus Doom und Death Metal verschrieben haben. Und genau diese möchte ich heute vorstellen.
Spotlight: Orymus
Richtig gute Musik ist ziemlich rar. Besonders im Genre des klassischen Hard- und Progressive Rock. Ausgerechnet aus der kleinen Schweiz macht sich jetzt aber eine Band auf den Weg zur Spitze: Orymus. Im zarten Alter von 16 Jahren hat man zusammengefunden und musiziert seit dem zusammen. Erst nur Covers von AC/DC, Led Zeppelin und Pink Floyd, schnell folgten aber erste eigene Songs. Es folgten die ersten Konzerte und schon ging es los. Die Covers wurden nach und nach aus dem Repertoire verdrängt und machten den immer aufwändigeren und komplexeren Eigenkompositionen Platz. Die Konzerte wurden häufiger und grösser. Der Tatendrang der Band gipfelte 2009 in der Demo “Stranger In Paradise”. Es folgte eine sehr intensive Phase in welcher viel gearbeitet wurde – an neuen Songs und auch in Form von Auftritten.
