Am 30. Juli wohnt die DISCTOPIA-Crew nach dem WGT und dem WFF dem dritten – und bei weitem nicht dem letzten – Festival bei. Eisenwahn an der Eisenbahn. Hier geht es im Gegensatz zu anderen Festivals eher familiär zu Sache. 20 Bands sind angenehm übersichtlich und man könnte denken dass man hier nichts verpasst. 1 Bühne, 2 Tage, gar kein Problem. Erfahrene Festivalgänger wissen aber dass dem nicht so ist.
Meistens verpasst man Bands ja genau dann, wenn dem Besuch im Prinzip nichts im Weg stünde. Dies kann diverse Gründe haben. Meistens ist es aber Alkohol. Nichts desto Trotz möchten wir euch für dieses Festival eine Band ganz besonders ans Herz legen welche ihr euch unbedingt anschauen solltet. Zugegeben, die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wenn man bedenkt dass das Festival nur 20 Slots hat fahren sie unglaubliche Geschütze auf. Man denke hier an Sepultura, Legion of the damned, Debauchery, Cripper, Onslaught oder Amagortis. Unsere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr aber den Jungs von HERETIC SOUL.
Was spricht für diese Band? Da gibt es zwei Hauptgründe. Zum Einen natürlich die Musik. Heretic Soul spielen einen brutalen, rauen Death Metal mit Tendenzen zum Brutal Death und Slam Metal. Ihr Sound ist ziemlich eigen und schenkt der Band einen gewissen Wiedererkennungswert. Auch ihre neuen Outputs können mit Tempo, Brutalität und Raffinesse trumpfen:
Zum Anderen kommen die Jungs aus der Türkei, aus Istanbul um genau zu sein. Die Band besteht seit nun 6 Jahren und hat sich mittlerweile einen verhältnismäßig guten Namen in der Szene machen können, sie sind auch Bestandteil grösserer Festivals und Touren. Und wer sich seinen Weg durch die quasi nicht vorhandene türkische Death Metal Szene bahnen kann, der hat – nach unserer bescheidenen Meinung – auf jeden Fall ein gewisses Mass an Aufmerksamkeit verdient. Heretic Soul: Am 29. Juli 2011 live am Eisenwahn Festival. Seid da!


