Genre: Atmospheric Black Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 39:46
VÖ: 19. August 2011
Label: Rock N Growl
Die Band Dominanz, die nach der Single ‘The End of All There Is’ nun ihr erstes Album herausbringt, besteht nicht aus Neulingen, wurde sie von ehemaligen Mitgliedern aus Genregrößen wie Immortal und Hades Allmighty gegründet.
Dem fetten Sound der Band und den Black Metal ähnlichen Growls von Frontmann Roy Nordaas hört man ihre, schon bestehende, Erfahrung definitiv an.
Schon beim ersten Song ‘Infinity’ merkt man jedoch, dass es Fans von althergebrachtem schwarzem Metal etwas zu rasant zugehen dürfte, da sich Dominanz nicht an die Regeln des alten Fundaments hält.Dadurch, dass das Album außerhalb dieser eigenen kleinen Welt spielt, wird es aber allen Anderen etwas besser zugänglich, denn wo es an lethargischer Stimmung fehlt, ist die Lust zu Headbangen garantiert.
In der Mitte der Scheibe wird den Freunden von nicht-englischem Gesang ein Zuckerstück geboten. Der Song Abusos wartet, mit 1:07Min leider etwas kurz geratenen, lateinischen, chorähnlichen Gesang auf.
Sich selbst schreiben die Norweger ‘industrialisierte Effekte’ zu. Klingt das für einen Metalhead vielleicht erst einmal Abschreckend, so sind gewisse technische Effekte zwar Fakt, aber, ohne zu stören, sind sie nur der verbreiteten Atmosphäre dienlich.
Dieser fallen die in Liedern wie ‘Eternal Sin’, ‘Man on Top’ und ‘From Skin to Heart’ vorkommenden Wortwiederholungen schon eher zu Leiden. Zu keiner Zeit den Liedfluss störend, sorgen sie aber dafür, dass man kurzzeitig aus der atmosphärisch erzeugten Harmonie – Oder sollte ich, angesichts der Musikrichtung eher von Antipathie sprechen? – gerissen wird.
Das Finale bildet das, anfangs schon erwähnte Stück ‘The End of All There Is’. Ein eher gediegenerer Song, welcher aber einen guten Eindruck auf das Album verschafft. Für Alle, die sich einen kleinen Vorgeschmack holen möchten, hier der Link mit offiziellem Video aus einer norwegischen Fabrikhalle:

