Unter dem Namen “Remember This” werden wir euch in unregelmäßigen Abständen einzelne Alben oder ganze Bands vorstellen, welche sich immer wieder in den Playern der Redaktion finden und deshalb aus unserer Sicht eine Erwähnung verdienen.
Genre: Metalcore
Punkte: keine Bewertung
Laufzeit: 58:09
VÖ: 25. Januar 2008
Label: Century Media Records
Der Jahreswechsel ist vollzogen, man hat mit der alten Scheisse abgeschlossen und freut sich auf 365 Tage die vermutlich genau so werden mit der kleinen Änderung dass man die Jahreszahl nun mit einer zwei am Ende schreibt statt mit der gängigen eins. Wahnsinn. Mein Mitleid erhalten alle diejenigen welche dieses Ereignis als Grund zum Feiern missbrauchen. ekelhaft. Aber wie auch immer – wenn schon ein neues Jahr, dann sollte man dieses wenigstens richtig angehen. Mit viel Energie und Aggression. Und wie würde das besser gehen als mit “Iconoclast” von Heaven Shall Burn. Ein Prachtstück im Metalcore.
Das Album hat nun schon fast vier Jahre auf dem Buckel. Dies tut aber überhaupt nichts zur Sache. “Iconoclast” schafft es das Klischee zu erfüllen welches ich von einem gepflegten Metalcore Album erwarte: Die Musik soll auf der einen Seite unglaublich kraftvoll sein und aber in gleichem Masse diese Kraft an mich übertragen können. Und genau das schafft “Iconoclast”. Bereits das absolut epische Intro “Awake” welches nahtlos in den ersten Track “Endzeit” übergeht ist etwas was man mühelos in ein Metalcore-Lehrbuch übernehmen könnte. Kraft pur. Genau so soll das sein. Und Heaven Shall Burn überzeugt nicht nur musikalisch, nein auch textlich können die Deutschen auf ganzen Linie überzeugen. Kleines Beispiel gefällig aus dem eben angesprochenen Song “Endzeit”:
We are, we are, we are the final ones
We are, we are the, we are the final resistance
Mit diesem Gefühl der Verbundenheit lässt es sich doch ganz hervorragend ins neue Jahr starten, nicht? Aber nicht nur E”Endzeit” kann auf ganzer Linie überzeugen. Das ganze Album ist ein einziges Sammelbecken von Metalcore Vorzeigesongs. Ein weiteres Highlight der Platte ist das Edge Of Sanity Cover “Black Tears”. Dieser Song lässt sich kaum in Worte fassen, deshalb hier das entsprechende, übrigens ganz hervorragend gelungene Video dazu:
Heaven Shall Burn hat mit “Iconoclast” ein Album geschrieben welches zum Zeitpunkt des Erscheinens eine Machtdemonstration war, es heute immer noch ist und es vermutlich auch immer sein wird. Besser kann ein neues Jahr kaum eingeläutet werden. Anhören und mitreissen lassen. Anspieltipps: Endzeit (nur mit Intro), Black Tears, Forlon Skies.


