Rust'n'Rage
Showdown
- Genre:Anderes
- Subgenre:Rock
- Laufzeit:49:41
- VÖ:18. January 2013
- Label:Ektro Records
Rust’n’Rage gehört zu diesen Bands die es einem sehr schwer machen ein vernünftiges Review zu schreiben. Gerne gesehen sind Bands die entweder extrem gut oder aber extrem schlecht sind. Da schreibt sich das Review fast von alleine da man tonnenweise Kritik oder Lob anbringen kann. Bei Rust’n’Rage gestaltet sich das aber etwas schwieriger. In erster Linie präsentieret uns die Band auf ihrem Album “Showdown” soliden, kernigen Hard Rock. Und das wars auch schon. So dumm das jetzt klingen mag, mehr ist da nicht. Da aber auch nicht weniger drauf bzw. drin ist werde ich trotzdem versuchen euch in ein paar Zeilen einen groben Überblick über das Album zu verschaffen
Die Herren eröffnen mit einem kurzen Instrumental welches eher unspektakulär den Opener “Secret Highways” einläutet. Der Song hat einen schönen Text, musikalisch bewegt man sich im Hard Rock durchschnitt. Angenehm fällt die Tatsache auf dass der Bass der ihm zustehende Platz bekommt. Ansonsten eher unspektakulär mit einer schlichten aber schönen Old School Note. Da gefällt mir der nächste Track schon um einiges besser. “Hotter Than You” ist die klassische Bier-in-der-Hand-und-mit-dem-Kopf-mitwippen Hymne, inklusive eingängigem Refrain. Schönes Riffing, kerniger Sound, so macht Musik Freude. Leider flacht das ganze danach schon wieder ab. Nicht dass die Musik erheblich an Qualität verlieren würde. Nur müssten echte Hammersongs folgen um den Hörer bei Laune zu halten oder zumindest um von mir eine überdurchschnittliche Bewertung zu bekommen. Es folgt echt solider Rock’n’Roll, solide präsentiert, ohne grössere Mängel. Nur fehlt halt das gewisse Etwas um sich von einer x-beliebigen Band innerhalb des Genres abzugrenzen. Wer allerdings eine Affinität zum Hard Rock aufweist und and Rust’n’Rage interessiert ist sollte sich den Song “This Time” anhören. Eingängig, kernig, rassig. Ein gut gelungenes Stück, nach dem so oft angepriesenen Rezept “einfach aber effektiv”. Ein weiterer, dringender Anspieltipp ist der Song “Where Angels Go To Die”. Eine sehr blueslastige Ballade welche schlicht und einfach überzeugt. Genau betrachtet würde ich diesen Song sogar als den Besten des Albums bezeichnen. Ansonsten bleibt mir leider nicht mehr viel zu sagen. Rust’n’Rage spielen guten Sound der sich nicht vor der Konkurrenz verstecken braucht, diese aber auch nicht direkt ausstechen kann. Alteingesessenen Rocker dürfen mit gutem Gewissen reinhören.




