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Svarttjern – Towards The Ultimate
Punkte: 6/9
Laufzeit: 40:52
VÖ: 25. September 2011
Label: Agonia Records
Nach ihrem gelungenen Einstand mit "Misanthropic Path Of Madness" präsentierten Svarttjern im September letzten Jahres das Nachfolgealbum "Towards The Ultimate". Eine rückblickende Bewertung:
My Black Light – Human Maze
Punkte: 5/9
Laufzeit: 48:39
VÖ: 28. Oktober 2011
Label: Massacre Records
Mit “Human Maze” liefern die Italiener von My Black Light ihr Debütwerk ab. Dabei sticht vor allem der dynamisch und sehr flotte Stil der Band in den Vordergrund, welcher nüchtern betrachtet lediglich durch den eingängigen Gesang von Sängerin Monica und Backgrowler Rodolfo in die Gothic Metal Ecke führt.
Black Sun Aeon – Blacklight Deliverance
Genre: Dark Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 41:31
VÖ: 28. Oktober 2011
Label: Cyclone Empire
Allrounder Tuomas Saukkonen präsentiert mit Black Sun Aeon mittlerweile schon sein drittes Album. Das Soloprojekt rund um den Sänger von Before The Dawn wandelt auch drei Jahre nach der Gründung auf den vielfältigen Sphären des Doom, Dark, Death und Black Metal. Dies überrascht wenig, nach den positiven Kritiken zu den Vorgängeralben “Darkness Walks Beside Me” und “Routa”.
Blut aus Nord – 777 – The Desanctification
Genre: Avantgarde Black Metal / Noise Ambient
Punkte: 6/9
Laufzeit: 43:44
VÖ: 11. November 2011
Label: Debemur Morti Productions
Die Franzosen von Blut aus Nord sind inzwischen hinreichend bekannt für ihre Eigenwilligkeit. Derzeit kann man sie irgendwo zwischen Avantgarde Black Metal und Noise Ambient einordnen, was deren Musik zu einem sehr speziellen Hörerlebnis macht. Den Pfad, den die Band mit "The Work Which Transforms God" eingeschlagen hatte, behält sie seitdem im Wesentlichen bei.
Remember This: Rotting Christ – Theogonia
Unter dem Namen “Remember This” werden wir euch in unregelmäßigen Abständen einzelne Alben oder ganze Bands vorstellen, welche sich immer wieder in den Playern der Redaktion finden und deshalb aus unserer Sicht eine Erwähnung verdienen.
Genre: Black Metal
Punkte: keine Bewertung
Laufzeit: 42:37
VÖ: 15. Januar 2007
Vier Jahre ist es nun her, das die Griechen ein Album aufgelegt haben, welches mich bis heute verfolgt. Dieses Album kann in einer Art und Weise überzeugen, was weder die Vorgänger noch die Nachfolger Werke von Rotting Christ vermochten zu schaffen. “Theogonia” ist trotz seiner geringen Laufzeit ein Ausnahmealbum im positiven Kontext.
Läuft zwar das Werk von 2007 unter dem Banner des Black Metal, haben sich Rotting Christ textlich längst davon entfernt und auch der Sound beinhaltet für Black Metal Verhältnis deutlich zu viele harmonische Klanglinien – bleibt höchstens noch der Bandname als Verbindung in die dunklen Gefilden.
The Black Dahlia Murder – Ritual
Punkte: 8/9
Laufzeit: 45:30 Min
VÖ: 20. Juni 2011
Label: Metal Blade
Nach dem großen Erfolg ihres DEFLORATE Albums 2009 kam sowohl bei Fans als auch bei Kritikern die Frage auf, wie die Band jetzt wohl weiter verfahren würde. Stetes Wiederholen des erfolgreichen Konzepts aus Melodie und Blast-Wahnsinn? Vereinfachung der Songs um noch mehr Hörer anzusprechen? Oder etwas ganz neues, anderes?
Zur Beruhigung vorweg: TBDM machen keinen auf Morbid Angel. Auch auf RITUAL gibt es vordergründig das bewährte Rezept, doch Stagnation kann man den Fünf Herren aus Detroit, Michigan, auch nicht vorwerfen.
10 gelungene Coversongs im Metalgewand

Beim gelegentlichen Anhören von Songs, die gecovert wurden, stellt sich mir jedes Mal die Frage, ob solche Werke eine Daseins Berechtigung besitzen oder ob es nicht eher geschmacklos gegenüber dem Urheber der Texte und Melodien ist, seine/ihre Songs – nüchtern bewertet – zu kopieren.
Gerade in anderen Musikgenres ist es sogar sehr üblich das erfolgreiche Konzepte und ganze Songs ohne jeden Skrupel so oft neu aufgesetzt werden, bis die Nummern komplett ausgelutscht sind. Aber wir wären selbstverfreilich nicht im Metal, wenn wir nicht unsere eigenen Ansichten dazu hätten.
Wolfchant – Call Of The Black Winds
Genre: Dark Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 55:09
VÖ: 25. Februar 2011
Pünktlich zum gewohnten Zwei-Jahresrhythmus gibt es neues Material von Wolfchant. Seit dem dritten Album sind die Jungs aus Bayern bei Massacre unter Vertrag. Dieser Zeitpunkt markiert zugleich eine Veränderung in der thematischen Lyrik. Vieles dreht sich über die Manipulation der “Oberen” und um globale Probleme und Zerstörung. Daher auch der Albumtitel “Call Of The Black Winds” – metaphorisch für die Natur und das reaktive Handeln gegen die menschliche Verwüstung. Beworben wird das Album mittlerweile unter der Kategorie “Dark Metal” und damit einhergehend eine weitere Entfernung vom Ursprung der Band, dem Pagan Metal. Welche Auswirkungen dies auf den Stil von Wolfchant hat, werden die folgenden Zeilen im Review zeigen.

