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Black Sun Aeon – Blacklight Deliverance
Genre: Dark Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 41:31
VÖ: 28. Oktober 2011
Label: Cyclone Empire
Allrounder Tuomas Saukkonen präsentiert mit Black Sun Aeon mittlerweile schon sein drittes Album. Das Soloprojekt rund um den Sänger von Before The Dawn wandelt auch drei Jahre nach der Gründung auf den vielfältigen Sphären des Doom, Dark, Death und Black Metal. Dies überrascht wenig, nach den positiven Kritiken zu den Vorgängeralben “Darkness Walks Beside Me” und “Routa”.
Nachtblut – Antik
Genre: Dark Metal
Punkte: 8/9
Laufzeit: 48:22
VÖ: 30. September 2011
Label: Napalm Records
Neues Material der Dark Metaller von Nachtblut. Mit Napalm Records im Rücken haben sich die Osnabrücker dran gemacht ihr 2009 bereits veröffentlichtes Album "Antik" erneut dem Publikum zu präsentieren. Dieser Re-Release ist nur der logische Schritt in einer Bandgeschichte, die von einem Erfolg zum nächsten eilt. Nach einigen Tour Auftritten als Support-Act sind Nachtblut mittlerweile nicht nur für Szenenkenner ein bekannter Name. Auch auf "Antik" wurde der lyrische Stil beibehalten und zielt dabei vor allem auf religiöse und gesellschaftliche Kritik ab.
Family Jewels: Diary of Dreams – End of Flowers
In dieser Reihe stellen wir jeden Monat jeweils am 13. ein Album vor, welches unserer Meinung nach Stilprägend war und einen Bereich der Szene nachhaltig beeinflusst hat. Einziges Kriterium ist, dass das Album mehr als zehn Jahre auf dem Markt erhältlich ist und der “schwarzen Szene” zuzuordnen ist.
Genre: Dark Wave
Punkte: keine Bewertung
Laufzeit: 73:00
VÖ: 29. Januar 1996
Label: Accession Records
Diary of Dreams gehören sicherlich zu den erfolgreichsten Bands im Segment des Dark Wave. Mit ihrer aktuellen Veröffentlichung “if” hat die Band viel positive Kritik geerntet. Zeichnet sich der aktuelle Stil im Vergleich zu früheren Werken durch eine rockigere Essenz aus, so lag der Fokus zu Beginn stark auf typischen Dark Wave Elementen. Fließende und düstere Musik mit einem starken melancholischen Unterton. Genau in diese Kategorie passt auch das Ausnahmealbum “End of Flowers”.
Eden Weint Im Grab – Geysterstunde I
Genre: Dark/Ambiente Metal
Punkte: 8/9
Laufzeit: 64:05
VÖ: 06. Mai 2011
Endlich gibt es neues Material von den Düstermetallern von Eden Weint Im Grab. Auch diesmal wartet die Band mit zahlreichen Überraschungen auf und beweist abermals, das Musik mehr ist als eine reine Aneinanderreihung von Tönen und gesungenen Wörtern. Vorweg: dieses Werk kennt keine Barrieren und lässt sich kaum in eine Schublade stecken. Den mit “Geysterstunde I” wurde ein kohärentes Konzeptalbum kreiert, welches nur durch den geplanten zweiten Teil an Einzigartigkeit einbüßen dürfte. Scheinbar sind der Kreativität im Hause EwiG (Fanabkürzung für Eden Weint Im Grab) kaum Grenzen gesetzt.
Skold – Anomie
Genre: Industrial Rock
Punkte: 6/9
Laufzeit: 52:16
VÖ: 20. Mai 2011
Marilyn Manson ist die eine Seite der Medaille. Tim Skold die Andere. Als Gitarrist hat sich Skold einen Namen in der Rockszene gemacht. Der Schwede kann mittlerweile auf unzählige erfolgreiche Projekte zurückblicken: Eben erwähnter Marilyn Manson, die Industrialfront von KMFDM oder die längst vergangenen Shotgun Messiah aus den späten 80ern des letzten Jahrhunderts. Mit “Anomie” folgt nun also das zweite Album des Universalkünstlers – das erste "Neverland” ist auf das Jahr 1996 datiert.
Legio Mortis – The Human Creation And The Devil’s Contribution
Genre: Dark Metal
Punkte: 4/9
Laufzeit: 61:25
VÖ: 15. April 2011
Obwohl die Damen und Herren von Legio Mortis bereits seit über zehn Jahren zusammen musizieren liegt uns mit “The Human Creation And The Devil’s Contribution” ihr erst drittes Werk vor. Wenn eine Band so sparsam mit Veröffentlichungen umgeht kann das zwei Gründe haben: Entweder legt man Wert auf gute Qualität und feilt solange an einem Album bis selbst der letzte Titel makellos ist – oder aber man hat keine Ideen und muss sich ein Album regelrecht aus den Fingern saugen.
Blutengel – Tränenherz
Punkte: 4/9
Laufzeit: 113:10
VÖ: 18. Februar 2011
Das ist es also nun. Die neue Scheibe von Chris Pohl oder besser gesagt Blutengel. Kaum eine Band dürfte innerhalb der Szene so umstritten sein wie diese. Ist das überhaupt “schwarze” Musik? Oder geht das nicht doch zu stark Richtung Mainstream Pop? Bis zu diesem Album war ich überzeugt, die Antwort zu kennen. Nun – so muss ich gestehen – bin ich mir darüber nicht mehr so sicher. “Tränenherz” folgt dem von “Schwarzes Eis” eingeschlagenen Weg und entwickelt sich geradlinig weiter.
Wolfchant – Call Of The Black Winds
Genre: Dark Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 55:09
VÖ: 25. Februar 2011
Pünktlich zum gewohnten Zwei-Jahresrhythmus gibt es neues Material von Wolfchant. Seit dem dritten Album sind die Jungs aus Bayern bei Massacre unter Vertrag. Dieser Zeitpunkt markiert zugleich eine Veränderung in der thematischen Lyrik. Vieles dreht sich über die Manipulation der “Oberen” und um globale Probleme und Zerstörung. Daher auch der Albumtitel “Call Of The Black Winds” – metaphorisch für die Natur und das reaktive Handeln gegen die menschliche Verwüstung. Beworben wird das Album mittlerweile unter der Kategorie “Dark Metal” und damit einhergehend eine weitere Entfernung vom Ursprung der Band, dem Pagan Metal. Welche Auswirkungen dies auf den Stil von Wolfchant hat, werden die folgenden Zeilen im Review zeigen.
Family Jewels: Dark Tranquillity – The Gallery
In dieser Reihe stellen wir jeden Monat jeweils am 13. ein Album vor, welches unserer Meinung nach Stilprägend war und einen Bereich der Szene nachhaltig beeinflusst hat. Einziges Kriterium ist, dass das Album mehr als zehn Jahre auf dem Markt erhältlich ist und der “schwarzen Szene” zuzuordnen ist.
Dark Tranquillity – The GalleryPunkte: keine Bewertung
Laufzeit: 47:48
VÖ: 1996
Freunde des umgangssprachlichen “Göteborger Sounds” – auch Melodic Death Metal genannt und häufig nach dem Entstehungsort in Schweden benannt – denken zumeist zuerst an Bands wie At The Gates oder In Flames, wenn es um die Begründer des Stils geht. Völlig unterschätzt bleibt dabei die dritte Band in diesem Trio Dark Tranquillity. Meiner Ansicht nach, haben Sie in den 90ern sogar das beste Album des “Melodic Death Metal” produziert, was alles andere in den Schatten stellt. “The Gallery” ist eine Sammlung an Highlights, welche auch 15 Jahre nach der Veröffentlichung keinen Funken der damaligen Faszination verloren hat und immer noch in der Lage ist, seine Zuhörer stundenlang in den Bann zu ziehen.