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Earth – Angels of Darkness, Demons of Light 2
Genre: Instrumental Post Rock/Doom
Punkte: 7/9
Laufzeit: 45:55
VÖ: 24. Februar 2012
Label: Southern Lord
Nicht ganz ein Jahr nach dem letzten Earth-Output gibt es wieder eine Meldung aus Olympia/Washington: der zweite Teil von “Angels of Darkness, Demons of Light” steht in den Regalen. Man könnte der Band eine kaum gekannte Umtriebigkeit oder gar Eile unterstellen wenn man die im Vergleich zu früheren Veröffentlichungszyklen extrem verkürzte Spanne zwischen Teil 1 und 2 betrachtet – aber der Eindruck täuscht.
“Angels of Darkness, Demons of Light Teil 2″ entstand bereits 2011, kaum überraschend die Tatsache dass die 5 Songs im Rahmen der selben Sessions eingespielt wurden wie der erste Teil.
Isole – Born From Shadows
Genre: Doom Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 55:29
VÖ: 28. Oktober 2011
Label: Napalm Records
Damals noch als Forlorn bekannt, wurde die Band 1990 gegründet. In dieser Zeit entstanden einige Demos wie auch die 94er ‘Waves of Sorrow’, die heute noch einigen Doomern bekannt sein dürfte. Danach hörte man, aufgrund von Line-Up Problemen, lange nichts mehr von der Band. In 2003 gab es dann die Wiedervereinigung unter neuem Namen: Isole. “Born from Shadows” ist nun das fünfte Album das seitdem entstand.
Spotlight: Absent/Minded
8. Oktober 2011 – ein wunderbarer Tag. Viel zu lange vergangen. Die Erinnerungen verschwinden hinter dem Vorhang des Vergessens. Doch eines scheint haften zu bleiben. Auf dem diesjährigen Way of Darkness durfte ich eine sympathische Band für mich entdecken und auch knapp einen Monat später ist noch nichts von der Begeisterung verloren gegangen.
Die Rede ist von Absent/Minded, eine junge Truppe aus Bamberg (Bayern), die sich einer sehr interessanten Mischung aus Doom und Death Metal verschrieben haben. Und genau diese möchte ich heute vorstellen.
Cathedral – Anniversary [Live/Best of]
Punkte: keine Bewertung
Laufzeit: 139:52
VÖ: 24. Oktober 2011
Label: Rise Above Records
Mit “Anniversary” erinnert Cathedral an die Anfänge der Band und unternimmt einer Reise in eine vom Doom-dominierte Vergangenheit. Auf der mehr als 2-stündigen CD findet sich im ersten Teil das komplette erste Album “Forest of Equilibrium”, während im zweiten Teil ein Best of weiterer Song aus der Schaffensphase der Band präsentiert wird.
Yob – Atma
Punkte: 8/9
Laufzeit: 55:06
VÖ: 02. September 2011
Label: Cargo Records
Auf metaphorischer Ebene wird Doom Metal im allgemeinen mit tektonsicher Aktivität, fließender Lava und anderen Naturkatastrophen verglichen. Es gibt jedoch kaum eine Band des klassischen Doom, die (abseits der Drone-Riege) ein solches akustisches Inferno zu entfachen weiß wie die Jungs von Yob.
Etwa seit der Jahrtausendwende aktiv, sind Yob inzwischen zu einer der ganz großen Namen im internationalen Metal-Zirkus herangereift und stellen mit “Atma” immerhin bereits ihr sechstes Werk vor.
Marienbad – Werk 1: Nachtfall
Genre: Dark Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 45:24
VÖ: 27. Mai 2011
Label: Massacre Records
Marienbad. Ein Name, hinter welchem mehr steckt als zunächst zu vermuten ist. Mit den beiden Eisregen-Mitgliedern Michael Roth (Gesang) und Ronny Fimmel (Schlagzeug) wurde wieder mal ein Nebenprojekt aus der Taufe gehoben. Unterstützung erfahren die beiden Künstler in Form von Allen Konstanz (The Vision Bleak) und West (Hämatom). Das scheint eine spannende Geschichte zu werden. Das Album dreht sich ausschließlich um ein historisches Ereignis und erzählt damit das Prädikat "Konzeptalbum".
Bohren & der Club of Gore – Beileid (EP)
Punkte: 8/9
Laufzeit: 35:08
VÖ: 22. April 2011
Licht und Schatten. Viel Schatten. Bohren und der Club of Gore, trotz des kruden Namens in musikalischer Hinsicht weit zugänglicher als man annehmen könnte, überraschen mit einem Mini-Release.
Kurz und knapp “Beileid” genannt präsentiert sich das Digipak in schnörkellosem, schlichten schwarz-weiß, die comicartig stilisierte Darstellung einer Beerdigung auf dem Cover. Und darunter – ganz viel Bohren, mit Liebe zur Langsamkeit und Träumerei, zeitlos und wunderschön.
Pylon – Armoury of God
Punkte: 7/9
Laufzeit: 66:40
VÖ: 15. April 2011
Jaja, die Schweizer. Dem Vorurteil nach “berühmt” für ihre sprichwörtliche Gemütlichkeit und mit der Fähigkeit gesegnet, sich nicht wie der Klischeedeutsche nur mit einem Schwall von Worten sondern auch mit Pausen und Gesten auszudrücken, mussten sie ja auch irgendwann wieder einmal ein Doom Release auf den Rest der Welt loslassen.
Pylon (mir bisher kein Begriff) stammen aus besagtem Alpenstaat und spielen Doom Metal in seiner ursprünglichen, klassischen Form, ganz im Sinne der Urväter wie z.B. St. Vitus, Count Raven, Candlemass. “Armoury of God” ist Output Nummer 4, der Titel deutet bereits grob den bevorzugten Themenbereich an. Christentum, Himmel und Hölle, Verdammnis, Erlösung, Lügen und Wahrheit – das Spektrum ist vielfältig und vornehmlich finster, wenn auch über allem eine schwaches Licht zu schweben scheint, die Verdammnis nicht endgültig ist.
The Gates of Slumber – The wretch
Punkte: 4/9
Laufzeit: 55:59
VÖ: 4. April 2011
Dreckig, laut und langsam – so könnte man das Schaffen der Amerikaner von The Gates of Slumber in drei Worten zusammenfassen ohne zu sehr schmeicheln zu müssen. Die Verbindung von Heavy Metal und Doom-Elementen hat schon immer recht gut funktioniert, wo die altbekannten,klassischen Metallklänge zu sehr anöden wirft der Doom sein Pfund in die Wagschale und verleiht dem Ganzen den nötigen Nachdruck. Ebenso vermag die Stilvielfalt der Langeweile vorzubeugen die ausgedehntere Ausflüge in die Sphären des Doom Metal für weniger geneigte Metalheads mit sich bringen könnte.
Die Frage ist nur: überzeugt der räudige Bastard den The Gates of Slumber anno 2011 zusammengezimmert haben, oder bleibt das wunderbare Coverartwork das einzig Erwähnenswerte?
40 Watt Sun – The Inside Room
Punkte: 6/9
Laufzeit: 47:44
VÖ: 4. März 2011
Wer kennt eigentlich noch Warning? Selbst im Doom-Metal Umfeld eher ein Geheimtipp sah die Welt gerade einmal zwei Longplayer, bevor sich die Kapelle um Frontmann Patrick Walker endgültig trennte.
Vor allem der Erstling “The strength to dream” war ein fast unerreichter Meilenstein der Schwermut, herzzerreissend, heavy und düster. Und zwischen all den seelischen Trümmern, den Gitarrenwänden und all der Trauer – diese Stimme. Ein wenig brüchig, jedoch nie um das richtige Maß an Verzweiflung verlegen.
Mit 40 Watt Sun erweckt Rick Walker das Erbe seiner ehemaligen Band zu neuem Leben. “The inside room” ist das erste Werk und schlägt voll und ganz in die Kerbe des bekannten Warning-Sounds. Ganzen Beitrag lesen »




