Artikel-Schlagworte: „Grindcore“
Liberteer – Better To Die On Your Feet Than Live On Your Knees
Genre: Grindcore
Punkte: 5/9
Laufzeit: 27:19
VÖ: 31. Januar 2012
Label: Relapse Records
Liberteer ist ein das neue Grindcore-Projekt von Matthew Widener, u.a. Cretin und Citizen, welches sich sehr stark du knallhartem Anarchogrind hingezogen fühlt. Mit “Better To Die On Your Feet Than Live On Your Knees” steht nur das Debütalbum vor der Tür. Im Vorfeld wird uns kalter, harter und anarchistischer Grindcore versprochen.
Beaten To Death – Xes And Strokes
Punkte: 8/9
Laufzeit: 18:31
VÖ: 01. November 2011
Label: Mas-Kina Recordings
Wenn man heute vor einem Release aus Skandinavien sitzt rechnet man automatisch mit gutem Metal. Wenn wie im Falle von Beaten To Death das Line-Up so hochkarätig ist erst recht. Anders Bakke von She Said Destroy, Christian “Bartender” Svendsen von Tsjuder sowie Martin Rygge und Tommy Hjelm von Insense rechtfertigen eine relativ hohe Erwartungshaltung gegenüber ihrem Erstling “Xes And Strokes”. Auch wenn man sich mit rauem Grindcore ein eher unerwartetes Genre ausgesucht hat. Völlig zu Recht wie sich zeigen wird.
Fuck The Facts – Die Miserable
Genre: Grindcore
Punkte: 5/9
Laufzeit: 35:28
VÖ: 24. Oktober 2011
Label: Relapse Records
Die Frankokanadier FUCK THE FACTS aus Gatineau treiben seit 1999 ihr Unwesen in den Gefilden des doch eher härteren Metals. Egal ob Hardcore, Grindcore oder Death Metal – die Jungs können anscheinend mit allen Stilrichtungen etwas anfangen und scheuen sich auch nicht das zu zeigen. Dabei sind sie äusserst fleissig. Seit der ersten Demo im Jahr 2000 steht nun mit “Die Miserable” bereits das zehnte Studioalbum vor der Tür. Dazwischen veröffentlichte man unzählige Splits, EP, Compilations und sogar ein Livealbum. Eine derartig hohe Kadenz kann Erfahrungsgemäss – und auch logischerweise – nur zwei Dinge bedeuten: Entweder schiesst die Kreativität aus den Köpfen der Jungs nur so raus und muss in musikalischer Formen materialisiert werden oder aber sie werfen einfach alles auf den Markt was sich in irgendeiner Form verkaufen könnte, ungeachtet der Qualität.
Lock up – Necropolis Transparent
Punkte: 6/9
Laufzeit: 42:14
VÖ: 12. Juli 2011
Label: Nuclear Blast
Lock Up, die oft als britische Supergroup bezeichnet werden, hauen ihr neuestes Stück Wahnsinn auf den Markt. Das seit 1998 bestehende Konsortium aus (Ex-)Musikern von verschiedenen Bands wie Cradle of Filth, Dimmu Borgir, Napalm Death, Hypocrisy, At the Gates oder Pentagram lässt auch auf ihrer 7. Veröffentlichung NECROPOLIS TRANSPARENT nichts anbrennen.
Festivaltipp #5: Mountains Of Death
In den schier unendlichen Weiten des Metals gibt es ein wunderbares Phänomen: Die kleinsten und scheinbar unbekanntesten Sub-Genres und Bands haben in der Regel die motivier testen und treusten Anhänger und Supporter. Bestes Beispiel dafür: Das Mountains of Death Festival, kurz MOD.Trotz seiner "Spezialisierung" auf den Extreme Metal – das heisst hauptsächlich Brutal Death, Technical Death und Grindcore – hat es das Festival in den letzten 10 Jahren geschafft stetig zu wachsen. Wer einmal hingeht kommt immer wieder. Bereits die unglaubliche Location im schweizerischen Muotathal beeindruckt – vor allem die ausländischen Festivalbesucher.