Artikel-Schlagworte: „Hardcore“

Awaken Demons – Awaken Demons

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Genre: Metalcore

Punkte: 7/9

Laufzeit: 35:24

VÖ: 20. April 2012

Label: Bastardized Records

Metalcore aus Italien, wenn das nicht interessant klingt was dann? Die mir bis jetzt unbekannte Band wurde vor fünf Jahren gegründet und hat seither bereits zwei Alben veröffentlicht. Gemäss Label-Info ist “Awaken Demons” aber die eigenständigste und aussagekräftigste Platte der Dreien. Diese Aussage würde ich sofort unterzeichnen – und das obwohl ich die beiden Vorgänger überhaupt nicht kenne. Aber “Awaken Demons” hat mich von Anfang an so dermassen umgehauen, ich kann es kaum in Worte fassen. Aber ich werde es versuchen. Obwohl der Hauptaspekt eigentlich kurz und bündig genannt werden kann. Die Breakdwons haben mehr Durchschlagskraft und Wucht als alles andere was mir bis heute im Bereich Metalcore unter die Nase gekommen ist. Der Sound ist nicht unbedingt innovativ. Ich wage zu Behaupten dass man seine Stärke kennt und sich darauf verlässt. Aber das funktioniert so gut dass es eine wahre Freude ist!

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Astray – Infierno

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Genre: Thrashcore

Punkte: 7/9

Laufzeit: 33:35

VÖ: 06. Januar 2012

Label: Rügencore Records

Hurra, Hurra – die Post ist die! Diesmal aus dem hohen deutschen Norden, genauer gesagt von der Insel Rügen. Die Thrashcore-Combo Astray holt mit ihrer vierten Veröffentlichung (2 EPs, 2 Alben) erneut zu einem saftigen Rundumschlag aus. Man bedient sich bekannten Elementen aus dem Thrash Metal, dem melodischen Death Metal und auch Hardcore wird berücksichtigt. Normalerweise mag ich solche Genre-Cocktails überhaupt nicht, da meistens der die notwendige Fokussierung fehlt und man mit einem langweiligen Musikbrei zu kämpfen hat. Nicht aber bei Astray. “Infierno” ist ein Album welches es schafft trotz bekannten, bereits gehörten Elementen sehr frisch und vor allem kraftvoll zu klingen. Endlich!

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Biohazard – Reborn In Defiance

Biohazard - Reborn In Defiance - Artwork

Genre: Hardcore

Punkte: 5/9

Laufzeit: 54:58

VÖ: 20. Januar 2012

Label: Nuclear Blast

Besser Spät als Nie – dieses Sprichwort trifft zu diesem Artikel gleich doppelt zu. Zum einen wurde uns trotz technisches Probleme doch noch die neue Biohazard CD zur Verfügung gestellt (vielen Dank an NB an dieser Stelle). Zum anderen sind seit dem letzten Output “Means To An End” sieben Jahre vergangen. Damals wurde uns astreiner Hardcore geboten. So, wie man es sich von Biohazard seit über 20 Jahren (Bandgründung 1987). Für all jene welche diese Band nicht kennen: Biohazard gehören zu den Vorreitern in Sachen Hardcore und Crossover. Sie haben den Stil massgeblich geprägt und mitentwickelt. Und nun sind sie mit “Reborn In Defiance” im Jahr 2012 angekommen. Leider nicht so wuchtig wie ich mir das erhofft habe.

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Today Forever – Relationshipwrecks

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Genre: Post Hardcore

Punkte: 4/9

Laufzeit: 29:49

VÖ: 06. Januar 2012

Label: Massacre Records

Today Forever – obwohl diese Band bereits ihr 10-jähriges Bestehen feiern kann waren mir die Jungs bis heute unbekannt. Mit “Relationshipwrecks – was ich übrigens einen äusserst amüsanten Albumtitel finde – veröffentlicht die Hardcore-Combo nun ihr drittes Album. Eines Vorweg: Mit klassischem Hardcore haben wir es hier definitiv nicht zu tun. Ob Post Hardcore die richtige Bezeichnung ist sei dahingestellt. Fest steht dass hier extrem melodiöser Hardcore gespielt wird – geht das überhaupt?

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Remeber This: Heaven Shall Burn – Iconoclast

Unter dem Namen “Remember This” werden wir euch in unregelmäßigen Abständen einzelne Alben oder ganze Bands vorstellen, welche sich immer wieder in den Playern der Redaktion finden und deshalb aus unserer Sicht eine Erwähnung verdienen.

Iconoclast COver

Genre: Metalcore

Punkte: keine Bewertung

Laufzeit: 58:09

VÖ: 25. Januar 2008

Label: Century Media Records

 

Der Jahreswechsel ist vollzogen, man hat mit der alten Scheisse abgeschlossen und freut sich auf 365 Tage die vermutlich genau so werden mit der kleinen Änderung dass man die Jahreszahl nun mit einer zwei am Ende schreibt statt mit der gängigen eins. Wahnsinn. Mein Mitleid erhalten alle diejenigen welche dieses Ereignis als Grund zum Feiern missbrauchen. ekelhaft. Aber wie auch immer – wenn schon ein neues Jahr, dann sollte man dieses wenigstens richtig angehen. Mit viel Energie und Aggression. Und wie würde das besser gehen als mit “Iconoclast” von Heaven Shall Burn. Ein Prachtstück im Metalcore.

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Confession – The Long Way Home

LFR120Genre: Hardcore/Metalcore

Punkte: 5/9

Laufzeit: 31:32

VÖ: 03. Februar 2012

Label: Lifeforce Records

In Australien, der Heimat von Confession, werden die Jungs als “Mosh Band” bezeichnet. Dies weil sie brutalen Hardcore mit vielen Breakdowns und Shouts spielen.  Für meinen Geschmack ist diese Bezeichnung aber etwas übertrieben. Klar, “The Long Way Home” haut ziemlich gut rein, aber “Mosh Band” klingt doch nach Musik die zum Moshen animiert und einen Moshpit über einen längeren Zeitraum am leben hält. Und da schwächelt Confession ein wenig. Der erste Song zeigt auch gleich wieso. Nach einem kurzen Intro geht es nämlich mit “Confused/Hopeless” in bester Hardcore-Manier los. Ein einfaches und eingängiges Riff, die typischen Shouts und ein Breakdown welches sich gewaschen hat. Bis hier alles im grünen Bereich.

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Fallujah – The Harvest Wombs

Fallujah Cover

Genre: Deathcore

Punkte: 6/9

Laufzeit: 44:04

VÖ: 22. November 2011

Label: Unique Leader Records

Fallujah ist eine amerikanische Deathcore Band aus dem sonnigen San Francisco. Mit “The Harvest Wombs” veröffentlicht die Band nach zwei Demos und einer EP im Jahre 2009 ihr erstes Album in voller Länge. Als eingefleischter Fan von All Shall Perish habe ich mittlerweile eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber Deathcore. Fallujah haut mit zwar nicht direkt den Hut vom Kopf, allerdings kommen die Jungs meiner Vorstellung von gutem Sound schon ziemlich nahe. Das Album ist aber leider etwas unkonstant. Während mir einige Songs regelrecht die Begeisterung ins Gesicht stampfen werfen andere eher die Frage auf wann das doch eher langweilige Elend ein Ende hat. Aber eines nach dem anderen.

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Kaideka – False Idols And Pyrite Thrones

Kaideka

Genre: Thrashcore

Punkte: 5/9

Laufzeit: 51:23

VÖ: 09. Dezember 2011

Label: Rising Records / Cargo

Kaideka ist eine Thrashcore Band aus dem englischen Cornwall welche mit “False Idols And Pyrite Thrones zwar ihr Debüt veröffentlicht, in den vier Jahren ihres Bestehens aber schon etliche Ärsche voll Livererfahrung gesammelt hat. Nun ist man auf den ersten materiellen Output der Band gespannt. Auf den ersten Blick scheint “False Idols And Pyrite Thrones” nichts anderes als ein weiterer Versuch zu sein Thrash Metal und Hardcore vernünftig unter einen Hut zu bringen. Und mehr ist es im Prinzip auch nicht. Und dennoch ist es etwas besser als der sonstige Thrashcore-Müll.

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Spotlight: Quintessence Of Versatility

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Das Genre Deathcore ist ja ein wenig umstritten. Im Prinzip wäre die Mischung aus brutalem Death Metal und Hardcore eine wunderbare Sache – aber der Markt wurde in den letzten Jahren einfach mit zu viel Müll überflutet. Erschrecken viele Bands haben das Gefühl sie würden Deathcore spielen wenn sie liebloses Saitengewichse mit monotonem Aggro-Drumming unterlegen, hier und da ein Breakdown einbauen und dazu noch unverständlich inhaltslose Lyrics grunzen. Liebe Freunde, so einfach ist es nicht.

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Do Or Die – The Downfall Of Human Race

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Genre: Hardcore / Thrash Metal

Punkte: 6/9

Laufzeit: 52:43

VÖ: 11. November 2011

Label: Demons Run Amok

Wenn man ein Album zur Rezession bekommt welches man nicht klar einordnen kann da man die Band nicht kennt hat man nicht viele Anhaltspunkte. Bandname, Albumname, Genre, und eine meist nicht mal ansatzweise objektive Beschreibung des Labels. Man tappt also in der Regel im Dunkeln. So ging es mir bei Do Or Die. Einziges Indiz: Thrash Metal. Obwohl die Herren mit “The Downfall Of The Human Race” bereits ihr sechstes Album veröffentlichen ist mir die belgische Formation nicht bekannt. Lassen wir uns also überraschen.

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