Artikel-Schlagworte: „Heavy Metal“
Crystal Viper – Crimen Excepta
Genre: Heavy Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 51:30
VÖ: 27. April 2012
Label: AFM Records
Heavy Metal ist immer gut. Aus Prinzip. Es gibt aber durchaus besseren und schlechteren Heavy Metal. Crystal Viper gehört glücklicherweise zu erstgenanntem. Die polnische Band bewegt sich seit 2003 mehr oder weniger im Untergrund und war mir dementsprechend bis heute auch gänzlich unbekannt. Wobei mich etwas schon vor dem ersten Ton anspricht: Crystal Viper ist female fronted – sprich wir haben es hier mit einer Frontfrau zu tun. Und wer mich kennt weiss, dass ich eine Schwäche für Metal-Frauen habe. Und Crystal Viper liefert mir gutes neues Material.
Rage – 21
Punkte: 8/9
Laufzeit: 57:54
VÖ. 24. Februar 2012
Label: Nuclear Blast
Rage – eigentlich müsste zu dieser Band nichts mehr gesagt werden. Die legendären deutschen Power Metal Urgesteine dürften allen – und zwar wirklich allen – bekannt sein. Seit nicht weniger als 26 Jahren können uns die drei Herren mit kraftvollem Metal begeistern der immer einen gewissen technischen Anspruch sein eigen nennen durfte. Angesichts der Tatsache dass die Combo aus “nur” drei Mitgliedern besteht wird der Sound gleich noch etwas beeindruckender. Nach zwei Jahren Pause steht nun mit “21” das lang erwartete neue Album vor der Tür. Die Erwartungen sind sehr hoch – und sie werden auf eine wundervolle Art und Weise nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.
Ganzen Beitrag lesen »Wolfen – Chapter IV
Genre: Heavy Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 1:07:07
VÖ: 28. Januar 2012
Label: Pure Legend Records
Ich habe so langsam aber sicher das Gefühl dass das Label Pure Steel Records mit allen seinen Sub-Labels eine Art Metal-Recycling betreibt. Immer wieder werden mir Releases von von Bands zugestellt die es schon seit etlichen Jahren gibt, die aber noch keine einzige Platte zustande gebracht haben. Oder wie im Falle von Wolfen in ihrem nun schon über 15 jährigen Dasein drei Demos sowie drei vollwertige Alben. Diese entzogen sich jedoch grösstenteils der medialen Aufmerksamkeit. Dies soll sich nun mit “Chapter IV” – der Name muss wohl nicht näher erläutert werden – geändert werden. Ich mag solche Rezessionen da bisher nicht grossartig zur Kenntnis genommene Bands immer dieses versteckte Potential haben – einer der Punkte warum ich dieses Recycling so mag. Und bei Wolfen werde ich nicht enttäuscht.
Lillian Axe – The Days Before Tomorrow
Punkte: 5/9
Laufzeit: 50:33
VÖ: 27. Januar 2012
Label: AFM Records
Mit “The Days Before Tomorrow” veröffentlichen die US-Amerikanischen Hard Rocker Lillian Axe bereits ihr elftes Album. In gewisser Weise handelt es sich hier aber auch um ein Debut – Brian Jones gibt seinen Einstand hinter dem Mikrofon als neuer Leadsänger. Die Frage ob die Taufe gelingen würde hat sich eigentlich bereits im Vorfeld erledigt, liefert Lillian Axe doch seit Jahren soliden Hard Rock beziehungsweise Heavy Metal ab. Die Frage war viel eher ob sich “The Days Before Tomorrow” in erfreulicher Art und Weise von anderen Alben des selben Genres abheben kann.
Mortician – Mortician
Genre: Heavy Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 56:05
VÖ: 25. November 2011
Label: Pure Underground Records
Mortician ist eine österreichische Traditional Heavy Metal Band mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte. Gegründet wurde die Band bereits 1983. Der materielle Werdegang wurde vier Jahre später mit der ersten Demo “Street Warrior” lanciert. Im selben Jahr folgte mit “No War” die erste EP, welcher der Band aber nicht zum grossen Durchbruch verhelfen konnte. 1989 folgte mit “Break The Rules” eine weitere Demo, doch auch hier blieb kommerzieller Erfolg aus. 20 Jahre später wurde mit “no War & More” eine Compilation veröffentlicht und nun kommen wir endlich in den Genuss des ersten Full-Length Albums “Mortician”. Von der Ur-Besetzung sind noch Patrick Lercher am Bass und Thomas "Tommy Lee" Metzler an der Gitarre üben. Man darf gespannt sein was die beiden aus dem verloren geglaubten Sohn gemacht haben.
CROM – Of Love And Death
Punkte: 7/9
Laufzeit: 45:20
VÖ: 25. November 2011
Label: Pure Steel Records
Drei Jahre nach dem hoch gelobten Debüt “Vengeance” veröffentlicht der ehemalige Bassist und Gitarrist von Dark Fortress, Walter “CROM” Grosse, das zweite Album seines Projektes CROM. Beschrieben wird das Album als “epischer Heavy Metal mit einer starken Viking/Pagan Schlagseite”. Dies ist meines Erachtens totaler Quatsch. Zugegeben, Viking und Pagan Metal sind nicht unbedingt meine Paradegenres, aber ich kenne mich bei weitem gut genug aus um zu behaupten dass CROM nicht in diese Schublade rutscht. Zumindest mit “OF Love And Death” nicht. Und das ist auch ganz gut so.
High Spirits – Another Night
Punkte: 7/9
Laufzeit: 34:33
VÖ: 18. November 2011
Label: High Roller Records
Viele Bands nehmen sich das Ziel klassischen Heavy Metal oder Hard Rock zu spielen und machen dies auch ziemlich gut, haben aber nicht den Hauch einer Chance vom angestrebten Publikum wahrgenommen zu werden da der Markt einfach zu überflutet ist und ihnen das gewisse Etwas fehlt um sich von der Masse absetzten zu können. Dieser Fakt ist im Prinzip ziemlich traurig da so sehr viele vielversprechende Bands verloren gehen. Bei High Spirits bin ich diesbezüglich etwas zuversichtlicher. Hier könnte es tatsächlich sein dass man sich über Wasser halten kann. Und das wäre super, denn die Jungs haben echt Potential.
Eden Wakes – Darkest Before The Dawn
Genre: Heavy Rock
Punkte: 4/9
Laufzeit: 47:05
VÖ: 09. Dezember 2011
Label: Rising Records / Cargo
Eden Wakes ist eine bisher unbekannte Rock Band aus dem englischen Manchester. Ihre Musik beschreiben sie selbst als Heavy Rock – eine Mischung aus Heavy Metal und Hard Rock. Die meisten mir bekannten Bands die diesen Spagat versucht haben sind mehr oder weniger kläglich gescheitert. Bei Eden Wakes ist es nicht anders.
Rough Angel – Hear The Angels Rock (EP)
Genre: Heavy Metal
Punkte: 4/9
Laufzeit: 20:46
VÖ: 30. November 2011
Label: Rock N Growl Records
Rough Angel veröffentlichen mit “Hear The Angels Rock” eine etwas kuriose EP. Die vier Songs welche sich darauf wiederfinden wurden nämlich bereits 1993 aufgenommen – seit dem wurde aber nichts veröffentlicht. Die Ursprünglich zu Promozwecken aufgenommenen Songs werden jetzt aber mit dieser EP der Öffentlichkeit präsentiert.
Lord Volture – Never Cry Wolf
Genre: Heavy Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 1:07:40
VÖ: 11. November 2011
Label: Rock’n’Growl
Eine junge Band die in der heutigen Zeit im Bereich des Heavy Metals versucht Fuss zu fassen hat es sehr schwer. Das Genre wird von dermassen vielen – soweit guten – Bands überflutet, dass es für Newcomer extrem schwierig ist die Masse auf sich aufmerksam zu machen. Im Falle der holländischen Band Lord Volture handelt es sich zwar nicht um blutige Anfänger, da man mit “Never Cry Wolf” bereits das zweite Album veröffentlicht, allerdings konnte man sich seit der Gründung im Jahr 2010 den Arsch noch nicht wirklich mit Erfahrung füllen.