Artikel-Schlagworte: „Melodic Death Metal“
Shturm – Karmaruna
Genre: Melodic Death Metal
Punkte: keine Wertung
Laufzeit: 56:30
VÖ: 18. April 2012
Label: Darknagar Records
Shturm ist eine russische Band welche sich dem melodiösen Death Metal verschrieben hat – zumindest mit dem aktuellen Album “Karmaruna”. Das Review zu diesem Werk schien anfänglich ziemlich freundliche zu werden: Musikalisch ziemlich gut gab es kaum etwas zu bemängeln. Wäre da nicht der etwas befremdliche Wandel den die Band in den letzten Jahren scheinbar durchgemacht hat. Aber dazu später mehr. Wollen wir doch erst mal die musikalische Seite von “Karmaruna” unter die Lupe nehmen.
Astray – Infierno
Genre: Thrashcore
Punkte: 7/9
Laufzeit: 33:35
VÖ: 06. Januar 2012
Label: Rügencore Records
Hurra, Hurra – die Post ist die! Diesmal aus dem hohen deutschen Norden, genauer gesagt von der Insel Rügen. Die Thrashcore-Combo Astray holt mit ihrer vierten Veröffentlichung (2 EPs, 2 Alben) erneut zu einem saftigen Rundumschlag aus. Man bedient sich bekannten Elementen aus dem Thrash Metal, dem melodischen Death Metal und auch Hardcore wird berücksichtigt. Normalerweise mag ich solche Genre-Cocktails überhaupt nicht, da meistens der die notwendige Fokussierung fehlt und man mit einem langweiligen Musikbrei zu kämpfen hat. Nicht aber bei Astray. “Infierno” ist ein Album welches es schafft trotz bekannten, bereits gehörten Elementen sehr frisch und vor allem kraftvoll zu klingen. Endlich!
Eluveitie – Helvetios
Genre: Folk Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 59:08
VÖ: 10. Februar 2012
Label: Nuclear Blast
Die Erarbeitung dieser Rezession stellte sich als Wechselbad der Gefühle heraus. Unzählige Male musste ich die Punktvergabe neu überdenken, etliche Versionen des Textes sind mittlerweile auf meinem Computer gespeichert. Es geht von bedenklich schlecht über graues Mittelmass bis hin zu gottgleichen Lobeshymnen. Es war nicht ganz einfach, aber nachdem ich mir über zwei Wochen Zeit genommen habe um mich eingehen mit “Helvetios” zu beschäftigen bin ich zu einem Ergebnis gekommen mit welchem ich leben kann. Kommentare sind herzlich Willkommen.
Today Forever – Relationshipwrecks
Genre: Post Hardcore
Punkte: 4/9
Laufzeit: 29:49
VÖ: 06. Januar 2012
Label: Massacre Records
Today Forever – obwohl diese Band bereits ihr 10-jähriges Bestehen feiern kann waren mir die Jungs bis heute unbekannt. Mit “Relationshipwrecks – was ich übrigens einen äusserst amüsanten Albumtitel finde – veröffentlicht die Hardcore-Combo nun ihr drittes Album. Eines Vorweg: Mit klassischem Hardcore haben wir es hier definitiv nicht zu tun. Ob Post Hardcore die richtige Bezeichnung ist sei dahingestellt. Fest steht dass hier extrem melodiöser Hardcore gespielt wird – geht das überhaupt?
Kadavrik – N.O.A.H.
Genre: Melodic Death Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 48:20
VÖ: 20. Januar 2012
Label: Sonic Attack
“Vertonte, antiautopisches Endzeitszenario”. Ich weiss nicht wie es euch geht, aber eine Band die ihr Album mit diesen Worten beschreiben kann verdient sich auf Anhieb einen Platz in meinem Herzen. Diese kurzen Worte sind doch sehr vielversprechend. Nur was heisst das konkret? Die aus Deutschland stammende Band "Kadavrik spielt eine Mischung aus Melodic Death Metal und Metalcore. Ihre Musik klingt dazu aber genau so düster wie sie beschrieben wird. Und genau das macht dieses Album so interessant.
The Embodied–The Embodied
Genre: Melodic Death Metal
Punkte: 4/9
Laufzeit: 37:44
VÖ: 28. Oktober 2011
Label: Pure Legend Records
The Embodied ist eine junge Melodic Death Metal Band aus Schweden. Nach einer Demo und einer EP legen sie uns nun ihr Debutalbum mit dem selben Namen vor. Schweden hat ja bekanntlich eine Affinität zum Mmelodischen Death Metal, also müsste hier ja einiges zu reissen sein. Nur leider entspricht dieses Album so überhaupt nicht dem, was man sich sonst so aus dem hohen Norden gewohnt ist.
Malefice – Awaken The Tides
Genre: Melodic Death/Thrash Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 52:01
VÖ: 18. Juli 2011
Label: Metal Blade Records
Die amerikanische Metal-Band Malefice konnte mit ihrem Debut “Entities” die Metalwelt begeistern. Ihr eigenwilliger Mix aus melodischem Death, Thrash und dem puren schnörkellosen Metal fand in der Gemeinde der Headbanger auf Anhieb viel Beachtung. Man darf nun gespannt sein wie sich ihre 3. Veröffentlichung, “Awaken The Tides”, behaupten kann.
World Under Blood – Tactical
Genre:Melodic Death Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 33:06
VÖ: 29. Juli 2011
Label: Nuclear Blast
World Under Blood war 2006 zur Gründung noch ein Duoprojekt von Deron Miller, Vocalist und Gitarrist und Tim Yeung, der schon bei bekannten Bands wie All That Remains und Hate Eternal die Klangklöppel spielte und den Part bei “Divine Heresy” weiterhin parallel übernimmt. In dieser Zeit entstanden auch die ersten 3 Songs “God Among The Waste”, “Dead And Still in Pain” und “Under The Autumn Low”. Kurz darauf wurde mit Luke Jaeger, dem neuen Lead Gitarristen und Risha Eryavac, bis zuvor noch Bassist bei “Decrepit Birth”, die Band vervollständigt.
The Black Dahlia Murder – Ritual
Punkte: 8/9
Laufzeit: 45:30 Min
VÖ: 20. Juni 2011
Label: Metal Blade
Nach dem großen Erfolg ihres DEFLORATE Albums 2009 kam sowohl bei Fans als auch bei Kritikern die Frage auf, wie die Band jetzt wohl weiter verfahren würde. Stetes Wiederholen des erfolgreichen Konzepts aus Melodie und Blast-Wahnsinn? Vereinfachung der Songs um noch mehr Hörer anzusprechen? Oder etwas ganz neues, anderes?
Zur Beruhigung vorweg: TBDM machen keinen auf Morbid Angel. Auch auf RITUAL gibt es vordergründig das bewährte Rezept, doch Stagnation kann man den Fünf Herren aus Detroit, Michigan, auch nicht vorwerfen.
Amon Amarth – Surtur Rising
Genre: Melodic Death Metal
Punkte: 8/9
Laufzeit: 48:44
VÖ: 25. März 2011
Auf irgend eine – den meisten Metalheads in meinem Umfeld unerklärliche – Art und Weise habe ich es bis heute geschafft mich nicht mit der Band Amon Amarth auseinanderzusetzen. Das liegt nicht an ihrer Musik oder an ihrer Art. Ganz im Gegenteil. Alles was mir von meinen Freunden von ihnen zugetragen wurde empfand ich eigentlich als ganz angenehm. Trotzdem bin ich den Nordmännern nie Nachgegangen. Wie sich heute zeigt war das ein grosser Fehler.
