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Metal & Alkohol zum Zweiten
Nachdem wir euch anfangs April im Beitrag Metal & Alkohol zum Ersten ein paar Songs gezeigt haben zu denen es sich ganz hervorragend trinken lässt ist nun Teil Zwei an der Reihe. Hier gehen wir davon aus dass ihr bereits mit euren Kumpels kräftig am Feiern seid und auch schon ordentlich einen hoch habt. Und was macht man meistens wenn man viel getrunken hat? Genau, man fängt Diskussionen an aus denen man sich lieber raushalten sollte. Doch der Pegel hat, wie jeder weiss, seinen eigenen Wille und so kommen oft äusserst kuriose Gespräche zu Stande. Und mit was kann man da besonders gut auftrumpfen? Genau, mit einem – im besten Falle schlau klingenden – Zitat. Deswegen haben wir hier einige Zitate für euch die sich im Suff sehr gut anwenden lassen . Viel Spass.
Frühlingserwachen
Endlich ist es soweit: Die Natur erwacht langsam aber sicher aus dem frostigen und nun lange andauernden Winterschlaft. Mit unaufhaltsamer Bestimmtheit wird das weisse Gewand des Winters abgestreift und die bunten Farben des Frühlings erhalten Einzug in die Welt der Natur. Natürlich, als truer Metalhead hat man nichts mit Farben am Hut. Aber man ist naturverbunden. Und als Naturfreund begibt man sich nach draussen und spaziert umher, da man so seinem menschenhassenden Individuum gebührend Tribut zollen kann. Neben dem richtigen Outfit – Boots, Lederjacke, Sonnenbrille – ist auch die richtige musikalische Untermalung ein wichtiger Faktor zum erfolgreichen Ausgang eines Frühlingsspazierganges. Wir werden nun im folgenden fünf Lieder empfehlen welche sich perfekt eignen. Atmosphäre ist alles. Natürlich gibt es unzählige Songs die passend sind. Wir nehmen auch gerne eure Vorschläge entgegen – fühlt euch frei die Kommentar-Funktion zu benutzen. Aber um den Beitrag überschaubar zu halten müssen nun fünf Lieder reichen. Viel Spass.
Jumping Jack – Trucks & Bones
Genre: Stoner Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 50:11
VÖ: 05. März 2012
Label: Scratch The Surface
Ganz ehrlich: Als ich gesehen habe das vor dem aktuellen Langspieler “Trucks & Bones” bisher nur eine EP mit dem Namen “Cows & Whiskey” veröffentlicht wurde musste ich mir das Lachen verkneifen. Manche mögen dieser Namensgebung die Eigenschaften dumm und plump zusprechen, bei mir haben die drei Jungs aus Frankreich damit aber bereits erste Sympathiepunkte gesammelt. Und zu Stoner Metal passt das sowieso, wie ich finde, ganz gut. Wenn denn die Musik dazu auch stimmt. Denn ein guter Name ist längst kein Garant für guten Sound. Und die Tatsache das der “Jumping Jack” bei uns “Hampelmann” heisst macht das ganze nicht unbedingt besser. Aber alle Sorgen sind völlig unbegründet. Die Franzosen hauen rein – und zwar so richtig!
Metal & Alkohol zum Ersten
Das Metalheads gerne und vor allem viel trinken wurde lange Zeit als böses Vorurteil verschrien. Aber mal ganz ehrlich: Es stimmt. Alkohol gehört zum Metal wie der Nippel zur Brust, wie das Breakdown zur Hardcore Band und nicht zuletzt wie das verschissene Dixieklo zum Festival. Also warum so tun als ob es nicht so wäre?
Es wird Sommer, das Wetter lässt geile Partys in der doch so geliebten Natur zu. Am Feuer sitzen, eine gute Zeit mit seinen Freunden verbringen und ja, ordentlich einen hinter die Binde giessen. Und wie tut man das am Besten? Mit der passenden Musik. Deswegen haben wir euch hier mal ein paar Songs rausgesucht zu denen es sich ganz hervorragend trinken lässt. Viel Spass! Prost! Cheers! Skàl!
Ektomorf – The Acoustic
Genre: Acoustic Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 46:41
VÖ: 17. Februar 2012
Label: AFM Records
Ektomorf sind für ihren geladenen Thrash Metal mit Hardcore-Einflüssen bekannt und fetzen den Hörern normalerweise ordentlich die Ohren weg. Als es hieß, dass nun ein Akustik-Album von der Band herauskommt, klang dies zuerst sehr befremdlich.
Dead Label – Sense Of Slaughter
Genre: Metal
Punkte: 5/9
Laufzeit: 45:28
VÖ: 24. Februar 2012
Label: Rising / Cargo Records
Herzlich Willkommen zu einem weiteren Kapitel “Genre-Wahnsinn”, heute mit der irischen Band Dead Label. Zur Auswahl stehen heute Groove Metal, Metalcore, Death Metal und Thrashcore. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein dass ich mich für die relativ plumpe Bezeichnung “Metal" entschieden habe – dies hat aber einen guten Grund. Dead Label spielen zwar facettenreich, allerdings ist kein Stil so dominant dass ich ihn den Herren zusprechen möchte. Metal triffts da als allumfassender Sammelbegriff ganz gut.
Spotlight: Betonengel
Lass mich dieses Spotlight mit einer ungesunden Portion Eigenlob beginnen. Trotz meines doch noch sehr jungen Alters kenne ich einen Haufen verschiedener Bands. Einen richtig grossen Haufen. Man ist fast verleitet zu sagen "einen ganzen Arsch voll" Bands. Und einen beachtlichen Teil davon habe ich schon mindestens ein mal live gesehen. Auf was will ich mit dieser Aussage raus? Auf die Tatsache dass mich an einem Konzert so schnell nichts aus den Socken haut. Ich liebe Konzerte und Festivals über alles, aber ich habe einfach schon zu viel gesehen um leicht beeindruckt zu sein. Am vorletzten Wochenende ist das wieder geschehen. Ich stand mit aufgeklapptem Mund vor der Bühne und war von Freude erfüllt. Wer mich kennt kann sich in etwa vorstellen was das zu Bedeuten hat. Grund dafür war der Auftritt der aus Hildesheim stammenden Band Betonengel am Heathen Rock Festival 2012.
4ARM – Submission For Liberty
Punkte: 7/9
Laufzeit: 49:27
VÖ: 24. Februar 2012
Label: Rising Records
Den Anfang eines Reviews einigermassen gut zu gestalten kann zum Teil ziemlich schwierig sein. Mann will dem Leser den folgenden Text schmackhaft machen, etwas über die Band und ihre Musik preisgeben ohne dabei das wesentliche schon zu verraten. In manchen Fällen scheint dies ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. In manchen aber auch nicht. So wie bei der australischen Thrash Metal Band 4Arm. Die Jungs haben in ihrer eigenen Biografie eine Einleitung die jeden weiteren Kommentar überflüssig macht. So heisst es auf ihrer Homepage:
"4ARM are a pure, straight-up Thrash Metal band who since 2004 have been musically distinctive, aggressive and explosive."
Los geht’s!
Biohazard – Reborn In Defiance
Genre: Hardcore
Punkte: 5/9
Laufzeit: 54:58
VÖ: 20. Januar 2012
Label: Nuclear Blast
Besser Spät als Nie – dieses Sprichwort trifft zu diesem Artikel gleich doppelt zu. Zum einen wurde uns trotz technisches Probleme doch noch die neue Biohazard CD zur Verfügung gestellt (vielen Dank an NB an dieser Stelle). Zum anderen sind seit dem letzten Output “Means To An End” sieben Jahre vergangen. Damals wurde uns astreiner Hardcore geboten. So, wie man es sich von Biohazard seit über 20 Jahren (Bandgründung 1987). Für all jene welche diese Band nicht kennen: Biohazard gehören zu den Vorreitern in Sachen Hardcore und Crossover. Sie haben den Stil massgeblich geprägt und mitentwickelt. Und nun sind sie mit “Reborn In Defiance” im Jahr 2012 angekommen. Leider nicht so wuchtig wie ich mir das erhofft habe.
Svarttjern – Towards The Ultimate
Punkte: 6/9
Laufzeit: 40:52
VÖ: 25. September 2011
Label: Agonia Records
Nach ihrem gelungenen Einstand mit "Misanthropic Path Of Madness" präsentierten Svarttjern im September letzten Jahres das Nachfolgealbum "Towards The Ultimate". Eine rückblickende Bewertung:
