Artikel-Schlagworte: „Metalcore“
Awaken Demons – Awaken Demons
Genre: Metalcore
Punkte: 7/9
Laufzeit: 35:24
VÖ: 20. April 2012
Label: Bastardized Records
Metalcore aus Italien, wenn das nicht interessant klingt was dann? Die mir bis jetzt unbekannte Band wurde vor fünf Jahren gegründet und hat seither bereits zwei Alben veröffentlicht. Gemäss Label-Info ist “Awaken Demons” aber die eigenständigste und aussagekräftigste Platte der Dreien. Diese Aussage würde ich sofort unterzeichnen – und das obwohl ich die beiden Vorgänger überhaupt nicht kenne. Aber “Awaken Demons” hat mich von Anfang an so dermassen umgehauen, ich kann es kaum in Worte fassen. Aber ich werde es versuchen. Obwohl der Hauptaspekt eigentlich kurz und bündig genannt werden kann. Die Breakdwons haben mehr Durchschlagskraft und Wucht als alles andere was mir bis heute im Bereich Metalcore unter die Nase gekommen ist. Der Sound ist nicht unbedingt innovativ. Ich wage zu Behaupten dass man seine Stärke kennt und sich darauf verlässt. Aber das funktioniert so gut dass es eine wahre Freude ist!
Dead Label – Sense Of Slaughter
Genre: Metal
Punkte: 5/9
Laufzeit: 45:28
VÖ: 24. Februar 2012
Label: Rising / Cargo Records
Herzlich Willkommen zu einem weiteren Kapitel “Genre-Wahnsinn”, heute mit der irischen Band Dead Label. Zur Auswahl stehen heute Groove Metal, Metalcore, Death Metal und Thrashcore. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein dass ich mich für die relativ plumpe Bezeichnung “Metal" entschieden habe – dies hat aber einen guten Grund. Dead Label spielen zwar facettenreich, allerdings ist kein Stil so dominant dass ich ihn den Herren zusprechen möchte. Metal triffts da als allumfassender Sammelbegriff ganz gut.
Davidian – Our Fear Is Their Force
Genre: Thrash Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 44:08
VÖ: 24. Februar 2012
Label: Massacre Records
Davidian ist eine dieser Bands bei denen das Genre nicht auf Anhieb zweifelsfrei bestimmt werden kann. Was hingegen ausser Frage steht ist ihre Herkunft: Deutschland. Unter Massacre Records wird mit “Our Fear Is Their Force” das insgesamt dritte Album in voller Länge auf den Markt geschmissen. Ich bin ja mittlerweile bei Massacre-Produktionen sehr vorsichtig da die guten Damen und Herren bei diesem – ohne Zweifel grandiosen – Label in letzter Zeit etwas zur Überproduktion neigten und einige Bands mehr pushten als es nötig beziehungsweise gut war. Dies ist bei Davidian glücklicherweise nicht der Fall. Macht euch bereit für eine volle Ladung Thrash / Death / Melodic / Core scheiss’ der Teufel drauf Metal, es geht ab wie Schmitzkatze.
Biohazard – Reborn In Defiance
Genre: Hardcore
Punkte: 5/9
Laufzeit: 54:58
VÖ: 20. Januar 2012
Label: Nuclear Blast
Besser Spät als Nie – dieses Sprichwort trifft zu diesem Artikel gleich doppelt zu. Zum einen wurde uns trotz technisches Probleme doch noch die neue Biohazard CD zur Verfügung gestellt (vielen Dank an NB an dieser Stelle). Zum anderen sind seit dem letzten Output “Means To An End” sieben Jahre vergangen. Damals wurde uns astreiner Hardcore geboten. So, wie man es sich von Biohazard seit über 20 Jahren (Bandgründung 1987). Für all jene welche diese Band nicht kennen: Biohazard gehören zu den Vorreitern in Sachen Hardcore und Crossover. Sie haben den Stil massgeblich geprägt und mitentwickelt. Und nun sind sie mit “Reborn In Defiance” im Jahr 2012 angekommen. Leider nicht so wuchtig wie ich mir das erhofft habe.
Lamb Of God – Resolution
Genre: Metal
Punkte: 8/9
Laufzeit: 56:46
VÖ: 20. Januar 2012
Label: Roadrunner Records
Zu Lamb Of God müsste eigentlich nicht mehr all zu viel zu sagen sein. Seit über 10 Jahren sind die Amerikaner mit ihrem extrem groovigen und kraftvollen Metal in der Szene als Stimmungsgaranten unterwegs. Ihre Musik wird sowohl für die unritterliche Härte wie auch für die sehr eingängigen Riffs und die Melodien mit Ohrwurm-Garantie geschätzt. Mit “Resolution” steht nun das insgesamt zehnte Studioalbum vor der Tür – und wie erwartet wurde hier ein Meisterstück abgeliefert.
Remeber This: Heaven Shall Burn – Iconoclast
Unter dem Namen “Remember This” werden wir euch in unregelmäßigen Abständen einzelne Alben oder ganze Bands vorstellen, welche sich immer wieder in den Playern der Redaktion finden und deshalb aus unserer Sicht eine Erwähnung verdienen.
Genre: Metalcore
Punkte: keine Bewertung
Laufzeit: 58:09
VÖ: 25. Januar 2008
Label: Century Media Records
Der Jahreswechsel ist vollzogen, man hat mit der alten Scheisse abgeschlossen und freut sich auf 365 Tage die vermutlich genau so werden mit der kleinen Änderung dass man die Jahreszahl nun mit einer zwei am Ende schreibt statt mit der gängigen eins. Wahnsinn. Mein Mitleid erhalten alle diejenigen welche dieses Ereignis als Grund zum Feiern missbrauchen. ekelhaft. Aber wie auch immer – wenn schon ein neues Jahr, dann sollte man dieses wenigstens richtig angehen. Mit viel Energie und Aggression. Und wie würde das besser gehen als mit “Iconoclast” von Heaven Shall Burn. Ein Prachtstück im Metalcore.
Kadavrik – N.O.A.H.
Genre: Melodic Death Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 48:20
VÖ: 20. Januar 2012
Label: Sonic Attack
“Vertonte, antiautopisches Endzeitszenario”. Ich weiss nicht wie es euch geht, aber eine Band die ihr Album mit diesen Worten beschreiben kann verdient sich auf Anhieb einen Platz in meinem Herzen. Diese kurzen Worte sind doch sehr vielversprechend. Nur was heisst das konkret? Die aus Deutschland stammende Band "Kadavrik spielt eine Mischung aus Melodic Death Metal und Metalcore. Ihre Musik klingt dazu aber genau so düster wie sie beschrieben wird. Und genau das macht dieses Album so interessant.
Confession – The Long Way Home
Punkte: 5/9
Laufzeit: 31:32
VÖ: 03. Februar 2012
Label: Lifeforce Records
In Australien, der Heimat von Confession, werden die Jungs als “Mosh Band” bezeichnet. Dies weil sie brutalen Hardcore mit vielen Breakdowns und Shouts spielen. Für meinen Geschmack ist diese Bezeichnung aber etwas übertrieben. Klar, “The Long Way Home” haut ziemlich gut rein, aber “Mosh Band” klingt doch nach Musik die zum Moshen animiert und einen Moshpit über einen längeren Zeitraum am leben hält. Und da schwächelt Confession ein wenig. Der erste Song zeigt auch gleich wieso. Nach einem kurzen Intro geht es nämlich mit “Confused/Hopeless” in bester Hardcore-Manier los. Ein einfaches und eingängiges Riff, die typischen Shouts und ein Breakdown welches sich gewaschen hat. Bis hier alles im grünen Bereich.
As I Lay Dying – Decas
Punkte: 6/9
Genre: Metalcore
Laufzeit: 38:20
VÖ: 04. November 2011
Label: Metal Blade Records
Mit “Decas” beschenken uns die Amerikaner von As I Lay Dying mit einem Compilation Album, das es in sich hat. Darauf finden sich drei völlig neue Songs, vier Covers bekannter Bands, sowie vier Remixe und einem Re-Record (Neuaufnahme) von älteren Songs. Auch wenn das Cover spontan an die Punker von Misfits erinnert, befindet sich immer noch purer Metalcore im Inneren der Hülle.
Kill Chambers – The Reckoning
Punkte: 4/9
Genre: Metalcore
Laufzeit: 51:23
VÖ: 28. Oktober 2011
Label: Rising Records
Mit “The Reckoning” liegt uns das Debutalbum einer jungen englischen Metalcoretruppe vor. Metalcore ist ja immer so eine Sache – es gibt da im Prinzip drei Gruppen die man so grob auseinanderhalten kann. Einerseits haben wir da den echt geilen, heftigen Metalcore à la Heaven Shall Burn oder Caliban. Dann gibt es den etwas melodiöseren im Stile von Killswitch Engage, und zu guter Letzt den kitschigen und poppigen wie ihn Bands wie Bullet For My Valentine zum Besten geben. Die Jungs von Kill Chambers haben sich bei all jenen ein bisschen abgekuckt und präsentieren leider nicht wirklich was neues. Ich sage immer lieber gut kopiert als schlecht selbst gemacht.