Artikel-Schlagworte: „rock“

Jumping Jack – Trucks & Bones

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Genre: Stoner Metal

Punkte: 7/9

Laufzeit: 50:11

VÖ: 05. März 2012

Label: Scratch The Surface

Ganz ehrlich: Als ich gesehen habe das vor dem aktuellen Langspieler “Trucks & Bones” bisher nur eine EP mit dem Namen “Cows & Whiskey” veröffentlicht wurde musste ich mir das Lachen verkneifen. Manche mögen dieser Namensgebung die Eigenschaften dumm und plump zusprechen, bei mir haben die drei Jungs aus Frankreich damit aber bereits erste Sympathiepunkte gesammelt. Und zu Stoner Metal passt das sowieso, wie ich finde, ganz gut. Wenn denn die Musik dazu auch stimmt. Denn ein guter Name ist längst kein Garant für guten Sound. Und die Tatsache das der “Jumping Jack” bei uns “Hampelmann” heisst macht das ganze nicht unbedingt besser. Aber alle Sorgen sind völlig unbegründet. Die Franzosen hauen rein – und zwar so richtig!

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Spotlight – My Inner Wealth

2012 scheint das Jahr des echt guten Hard Rock zu werden. Nach FOX und Devil’s Train werden uns auch die Jungs von My Inner Wealth mit einem neuen Album beglücken. Die sympathischen Herren aus Österreich haben mit “Tears Fall Down” bereits 2010 ihr Debüt gegeben, jedoch hat das unserer Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Grund genug – in Voraussicht auf das neue Material – ein Spotlight zu verfassen. Und wer könnte eine Band besser vorstellen als – ganz genau, die Band selbst.

 

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9MM – Dem Teufel Ein Gebet

9MM - Dem Teufel ein Gebet [Deutschrock] - Artwork

Genre: Deutschrock

Punkte: 5/9

Laufzeit: 44:08

VÖ: 21. Oktober 2011

Label: Napalm Records

Mit diesem Deutschrock ist es immer so eine Sache. Meistens hat man es mit einem billigen Abklatsch einer bereits Erfolg gehabt habenden Band zu tun, die Versuchen ihren Vorbildern nachzueifern, oder aber eine Gruppe die sich bedenklich erfolglos an einer neuen Kreation versuchen. Nur sehr selten ist wirklich etwas richtig feines dabei. Im Falle von 9MM ist die Klassifizierung gar nicht so einfach. Ihre Mischung aus “Ass Kick Punk Rock”, Motörhead’n’Roll und Heavy Metal scheint auf den ersten Blick recht oberflächlich zu sein. Jedoch steckt in mancher deutschen Band viel mehr drin als man erst denkt – besonders in der Lyrik, wie zum Beispiel bei Unherz.

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Cineast: Chicks – Total bekifft und wild auf Girls

Unter dem Namen “Cineast” werden wir euch jeden 23ten des Monats ältere Filme vorstellen, welche sich in das Gedächtnis der Redaktion eingebrannt haben, dabei immer wieder einen Weg in die Player finden und deshalb aus unserer Sicht eine Erwähnung verdienen.

Chicks – Total bekifft und wild auf Girls von James Melkonian

imageGenre: Komödie

Punkte: Keine Wertung

IMDb Bewertung: 5.9 von 10

VÖ: 5. Dezember 1994

Erste Szene: Ein fahrendes Auto, old-school, komplette Außenwand vollgeschmiert mit Symbolen. Im Hintergrund gibt Ozzy mit Black Sabbath “Paranoia” zum besten. Es ist nicht Dunkel. Willkommen bei Chicks. Dieser Film ist komplett sinnfrei und verfolgt als einziges Konzept das Ziel der rockigen Unterhaltung.

James Melkonian, Regisseur und Drehbuchautor in einer Person, liefert mit Chicks einen verdammt spaßigen Film ab, der auch nach der Synchronisation ins Deutsche, noch immer mit ordentlich Witz in den Konversationen aufwarten kann.

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Seven – Freedom Call

Seven - Freedom Call - Artwork

Genre: Heavy Metal

Punkte: 4/9

Laufzeit: 46:21

VÖ: 02. September 2011

Label: Nuclear Blast

Obwohl die tschechische Heavy Metal Gruppe Seven mit “Freedom Call” bereits ihr sechstes Studioalbum veröffentlichen war mir die Band bisher unbekannt. Existierend seit dem Jahr 2000 scheinen sie nur so vor Ideen zu strotzen und drücken Output nach Output raus. Für mich Grund genug etwas kritisch an die Sache ranzugehen. Gerade im Bereich des Heavy Metal muss man sich schon einiges einfallen lassen um sich von der schier unendlichen Masse abheben zu können.

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DC4–Electric Ministry

DC4 cover

Genre: Hard Rock

Punkte: 6/9

Laufzeit: 50:55

VÖ: 1. August 2011

Label: Metal Blade

Hard Rock ist immer ein schwieriges Thema. Es gibt im Prinzip drei Kategorien um eine Hard Rock Band – nun ja – zu kategorisieren. Die Erste ist selbsterklärend: Es sind die schlechten Bands. In die zweite Kategorie gehören alle jene Bands welche zwar guten Sound machen aber entweder wie AC/DC klingen (Airbourne, Bullet) oder einfach mit dem Erfolg zu popig werden (Black Stone Cherry). In der dritten Kategorie finden wir die richtig guten Bands, so wie Krokus, die bereits genannten AC/DC. DC4, die Jungs aus Los Angeles, schaffen es erfreulicherweise aus diesem Schema auszubrechen.

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Spotlight: Orymus

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Richtig gute Musik ist ziemlich rar. Besonders im Genre des klassischen Hard- und Progressive Rock. Ausgerechnet aus der kleinen Schweiz macht sich jetzt aber eine Band auf den Weg zur Spitze: Orymus. Im zarten Alter von 16 Jahren hat man zusammengefunden und musiziert seit dem zusammen. Erst nur Covers von AC/DC, Led Zeppelin und Pink Floyd, schnell folgten aber erste eigene Songs. Es folgten die ersten Konzerte und schon ging es los. Die Covers wurden nach und nach aus dem Repertoire verdrängt und machten den immer aufwändigeren und komplexeren Eigenkompositionen Platz. Die Konzerte wurden häufiger und grösser. Der Tatendrang der Band gipfelte 2009 in der Demo “Stranger In Paradise”. Es folgte eine sehr intensive Phase in welcher viel gearbeitet wurde – an neuen Songs und auch in Form von Auftritten.

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Hail! Hornet – Disperse The Curse

imageGenre: Sludge Metal

Punkte: 4/9

Laufzeit: 42:24

VÖ: 19. Juli 2011

Label: Relapse Records

Schwere Kost. Das ist die treffendste Umschreibung dir mir spontan zu “Disperse The Curse” einfällt. Nicht nur das sich Hail! Hornet anschickt Sludge Metal zu spielen, sondern auch das mir amerikanischer Metal gelegentlich etwas zu abstrakt erscheint. Eine spannende Frage also, wie sich das zweite Album der jungen Truppe so im Gehörgang schlägt.

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Theory Of A Deadman – The Truth Is…

Theory Of A Deadman - The Truth Is - ArtworkGenre: Hard Rock

Punkte: 7/9

Laufzeit: 46:11

VÖ: 22. Juli 2011

Label: Roadrunner Records

Gelegentlich muss man die Scheuklappen einfach mal ablegen und in fremden Sphären wildern. Es gibt noch eine Musik außerhalb des Metal. Man mag es nicht glauben, aber die Erfahrung kann durchaus positiv sein. Mit Theory Of A Deadman habe ich mir scheinbar genau die richtige Scheibe rausgesucht. Es erwartete mich kein Metal, sondern straighter, unverfälschter Hard Rock.

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Konzertbericht Nazareth im Z7 (Pratteln) am 16.05.2011

247611_10150201393528464_631088463_6967842_2598064_nWisst ihr, ich mag Schottland. Ich mag auch Rock. Classic Rock. Und Heavy Metal in seiner elementarsten Form. Da ist es nicht weiter verwunderlich dass mich auch Nazareth auf Anhieb ansprechen konnte. Die schottischen Paraderocker sind seit 1968 (!!) auf den Beinen und drücken einen legendären Song nach dem anderen raus. Man ruht sich aber nicht auf den – ausreichend vorhandenen – Lorbeeren aus. Die Band hat seit ihrem bestehen nicht weniger als 22 Studioalben veröffentlicht. Zugegeben, es gibt Bands welche in kürzerer Zeit noch mehr Outputs abliefern. Aber kaum einer ist dabei so konstant wie Nazareth. Grund genug für das Team von disctopia das Konzert in Pratteln zu besuchen.

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