Artikel-Schlagworte: „Thrash“
Elm Street – Barbed Wire Metal
Genre: Thrash / Heavy Metal
Punkte: 6/9
Laufzeit: 39:14
VÖ: 18. November 2011
Label: Massacre Records
Mit Elm Street steht ein Bandneuling in den Startlöchern. Beeinflusst von jenen Bands, die etwa zur gleichen Zeit ihren Höhepunkt hatten, in der man zum ersten Mal von Freddys berühmter Heimatstraße hörte, möchte sich das Quartett an dem Sound der 80er orientieren. Zusammengefasst nennt sich dieses Vorhaben “new wave of traditional heavy metal”
Machine Head – Unto The Locust
Genre: Heavy / Thrash Metal
Punkte: 8/9
Laufzeit: 48:52
VÖ: 23. September 2011
Label: Roadrunner Records
Als Band gerade mal zwei Jahre Jünger als ich und dabei alles andere als Nonames. Umso größere Schande über mich, dass dies das erste Album von Machine Head für mich ist. Man sollte nach 1-2 Fehltritten nicht gleich die halbe Nationalität in den Jordan schießen, nur um dann mitzubekommen dass einem plötzlich immer mehr aus den verbannten Landen gefällt. Köpfe aus Mechanikmetall wären auch für die Hörer eine passende Sache, denn hier hat man feinstes Headbang Material vor sich.
Festivaltipp #7: Way of Darkness
Die Festivalsaison neigt sich dem Ende zu. Viele wunderbare Festivals bereicherten auch dieses Jahr wieder die Szene und so langsam verabschiedetet sich die Saison in den viel zu langen Winterschlaf. Dann heißt es wieder viele nicht enden wollende Monate warten, bis endlich im späten Frühjahr alles von Neuem beginnt.
Glücklicherweise hat das Disctopia Team noch einen Festivaltipp parat um die erzwungene Winterpause so klein wie möglich zu halten. Das Way of Darkness findet mittlerweile in der sechsten Ausgabe statt.
Toxic Holocaust – Conjure And Command
Genre: Speed / Thrash Metal
Punkte: 7/9
Laufzeit: 32:09
VÖ: 19. Juli 2011
Label: Relapse Records
Toxic Holocaust, die “Vier Mann Einmann Band” aus den USA rund um Mastermind Joel Grind existiert seit 1999. Nach unzähligen Demos, Splits und drei Full-Length Alben folgt nun mit "Conjure And Command der vierte Streich.Toxic Holocaust war bisher immer gut für richtig geilen, thrashigen Metal der alten Schule. Und auf Conjure And Command wird diese Linie unbeirrt weitergezogen.
Insidead – Chaos ElecDead
Punkte: 6/9
Laufzeit: 36:37
VÖ: 29. April 2011
Wie bitte?! Dreizehn Jahre Bandbestehen und kein einziges Album? Da kann doch etwas nicht stimmen! Und doch, die Metal Archives bestätigen den Pressetext. Gerade einmal zwei Promos sind seit der Gründung im Jahr 1997 entstanden. Das letzte Lebenszeichen der Griechen das dem vorliegenden Debutalbum vorausging und offenbar das lang überfällige Signal zum Durchstarten darstellte war der Gewinn des Wacken Open Air Metal Battle Contests anno 2009.
Nun bin ich ja ehrlich gesagt voreingenommenermaßen skeptisch wenn im Infoblatt der Genrezuordnung zu einem so klaren, klassischen Genre wie Thrash noch ein “Core”-Attribut folgt. An anderer Stelle ist auch von “Modern Thrash Metal” die Rede, was dem Misstrauen auch keinen Abbruch tut.
Family Jewels: Anthrax – Fistful Of Metal
In dieser Reihe stellen wir jeden Monat jeweils am 13. ein Album vor, welches unserer Meinung nach Stilprägend war und einen Bereich der Szene nachhaltig beeinflusst hat. Einziges Kriterium ist, dass das Album mehr als zehn Jahre auf dem Markt erhältlich ist und der “schwarzen Szene” zuzuordnen ist.
Genre: Thrash Metal
Punkte: Keine Wertung
Laufzeit: 35:33
VÖ: Januar 1984
Scott Ian, Dan Spitz, Neil Turbin, Dan Lilker und Charlie Benante – diesen fünf Herren wird wohl der grösste Teil der Thrash Metal Gemeinde ein Leben lang dankbar sein. Denn ihnen verdanken wir “Fistful Of Metal”, das erste Album der amerikanischen Thrash Veteranen Anthrax. Dieses stolze Stück Vinyl hat mittlerweile über 27 Jahre auf dem Buckel und lässt in mir nach wie vor die wohlige Wärme der Nostalgie aufsteigen.
Illdisposed – There Is Light (But It’s Not For Me)
Genre: Thrash Metal
Punkte: 4/9
Laufzeit: 44:54
VÖ: 25. März 2011
Illdisposed sind seit ziemlich genau 20 Jahren der Inbegriff des dänischen Thrash Metal. Grund genug zum Jubiläum ein neues Album (das Neunte insgesamt) zu veröffentlichen. Bei einer Band mit so viel Erfahrung darf man angesichts der Feierlichkeit eigentlich ein absolutes Monsteralbum erwartet. Leider kann “There Is Light (But It’s Not For Me) die Erwartungen überhaupt nicht erfüllen.
One Man Army and the Undead Quartet – The Dark Epic
Punkte: 8/9
Laufzeit: 48:20
VÖ: 25. Februar 2011
“Was für ein Brett!!!” Der Ausruf kommt ohne Zögern, der Mund bleibt einen Moment offen stehen, die Pupillen weiten sich in erstaunter Begeisterung. Um gleich darauf Verwunderung Platz zu machen: “Warum habe ich bisher nichts von denen gehört?!”
One Man Army – dieser Name weckt zunächst Erinnerungen an melodischen Punkrock aus den Staaten, an die heisere Stimme von Jack Dalrymple, an eine Band die bereits 2004 von der Bildfläche verschwand. One Man Army and the Undead Quartet haben nichts, rein garnichts mit den Namensvettern zu tun, sei es die Herkunft (Schweden) oder der Stil (eine fette Mischung aus Death und Thrash Metal).
Ich gestehe, bisher hatte ich die Jungs um Ex-The Crown Sänger Johan Lindstrand nicht auf dem Radar, und das obwohl mir besagter Stil durchaus liegt. Spätestens mit “The Dark Epic” (immerhin bereits das vierte Album der Band) muss sich das aber ändern, denn was die Schweden da in knapp 50 Minuten anzetteln verdient mindestens Respekt.
Days of Anger – Death Path
Genre: Thrash Metal
Punkte: 4/9
Laufzeit: 45:36
VÖ: 25. Februar 2011
Ich sitze vor dem Infoblatt zu “Death Path” und fühle wie die Skepsis in mir hochsteigt. Zugegeben, das Cover sieht schon mal echt nett aus. Aber ein Debutalbum einer schwedischen Band die Versuchen die Komponenten von Old School Thrash Metal und punkigem Core zu verbinden? Natürlich, Schweden hat unzählige famose Bands hervorgebracht. Jedoch nicht im Bereich Thrash. Oder jenem Core. Oder einer Mischung aus beiden.

